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Unbekannte Täter : Vandalismus bei der Autovermietung

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Anfang Oktober zog die Sixt-Niederlassung an die Kieler Straße 31. Seitdem wurden unter anderem Scheiben und Schranken zerstört.

Neumünster | Seit gerade fünf Wochen ist die Autovermietung Sixt jetzt an ihrem neuen Standort – und hat seitdem enormen Ärger mit Vandalismus.

Nur rund 700 Meter zog das Unternehmen von der Kieler Straße 138 auf Höhe der Gutenbergstraße in Richtung Innenstadt in die ehemalige Sparkassen-Filiale Höhe Esplanade. Doch seit die Mitarbeiter am neuen Standort sind, haben sie alle paar Tage mit Zerstörung, Schmierereien und Unrat auf ihrem Gelände zu kämpfen. Der Schaden ist bereits hoch.

„Begonnen hat alles bereits Ende September wenige Tage vor dem Umzug. Eines morgens war die Scheibe im hinteren Bereich des Büros zertrümmert“, berichtet Mitarbeiter Patrick Rusch (22). Weit über 300 Euro kostete die Reparatur laut Stationsleiter Michael Rathjen (59). Nur wenige Tage später schlugen erneut Vandalen zu – und es wurde noch teurer. Am 10. Oktober entdeckten Mitarbeiter morgens an einem BMW auf dem benachbarten firmeneigenen Parkplatz eine zersplitterte Frontscheibe. Ein Unbekannter hatte offenbar nachts eine Bierflasche gegen das Auto geworfen. Vier Tage war der Wagen zur Reparatur. Die Rechnung: Rund 1000 Euro.

Nur eine Nacht später wurde die Parkplatz-Schranke zur Kieler Straße aus der Verankerung gerissen. „Die ganze Elektronik ist mit rausgezogen worden. Ich rechne mit einem hohen vierstelligen Betrag“, so Michael Rathjen.

Nur wenig später war die Schranke an der Ausfahrt zur Mittelstraße an der Reihe. Hier wurde das sogenannte Schrankenblatt mit Gewalt herausgerissen und über den Parkplatz geworfen.

Nicht ganz so teuer, aber ebenfalls äußerst ärgerlich sind für die Mitarbeiter die ständigen Verunreinigungen auf dem Parkplatz. Offenbar nutzen viele das Areal als Müllplatz. „15 Müllsäcke stehen hier nach einem Wochenende schon mal in der Ecke“, sagt Patrick Rusch verärgert. Sogar Sperrmüll hat Michael Rathjen schon gefunden. „Wenn wir den Müll dann beseitigen, werden wir von Passanten auch noch angepöbelt – nach dem Motto: ‚Das hat hier sonst doch auch keinen gestört‘“, berichtet Patrick Rusch. Hinzu kommen Farbschmierereien auf den Parkplatzschildern.

Die Sixt-Mitarbeiter haben die Vorfälle bei der Polizei angezeigt. Polizeisprecher Sönke Hinrichs bestätigte die Taten. Für sachdienliche Hinweise hat Stationsleiter Michael Rathjen eine Belohnung ausgelobt. „500 Euro wäre mir die Ergreifung des Täters schon wert“, so Rathjen. Wer Hinweise geben kann, wird gebeten, sich unter Tel. 3 90 68 74 bei Sixt zu melden.

Auf jeden Fall soll das Gelände so schnell wie möglich noch besser gesichert werden. Die Firma denkt drüber nach, weitere Videokameras zu installieren und ein Rolltor einzubauen.

 

 

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erstellt am 07.Nov.2014 | 06:00 Uhr

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