„Spätzial“ mit Axel Pätz : Unterhaltung auf hohem Niveau

Der Kabarettist Axel Pätz (l.) präsentierte in seinem „Spätzial“ im Statt-Theater wieder junge Künstler aus der Kleinkunstszene. Mit dabei waren die Fränkin Mia Pitroff (Mitte), das Vogtländer Duo „Zärtlichkeiten mit Freuden“ –  Christoph Walther (Dritter v. l.) und Stefan Schramm (r.) –  sowie die Gruppe „Eat the Beat“ aus Hamburg.
Der Kabarettist Axel Pätz (l.) präsentierte in seinem „Spätzial“ im Statt-Theater wieder junge Künstler aus der Kleinkunstszene. Mit dabei waren die Fränkin Mia Pitroff (Mitte), das Vogtländer Duo „Zärtlichkeiten mit Freuden“ – Christoph Walther (Dritter v. l.) und Stefan Schramm (r.) – sowie die Gruppe „Eat the Beat“ aus Hamburg.

Kabarettist Axel Pätz machte am Mittwoch mit seinem „Spätzial“ im Statt-Theater Station.

shz.de von
25. April 2014, 06:00 Uhr

Neumünster | Neumünster Der Talentsucher mit der richtigen Nase für gute Kleinkunst, Axel Pätz, ist wieder fündig geworden. Ein kleines Jubiläum feierte der erfolgreiche Tastenkabarettist am Mittwochabend im Statt-Theater. Bereits zum zehnten Mal präsentierte Pätz hier sein „Spätzial“, bei dem sich rund 90 Besucher köstlich amüsierten.

Frei nach dem Motto „Dialekt ist lustig“ nahmen diesmal Gäste aus Franken, Sachsen sowie aus Hamburg auf dem  gemütlichen „Sofa der Kultur“ Platz. Axel Pätz selbst kam dem Publikum dabei als Bayer daher und sorgte mit seinem fast schon verschämten Bekenntnis zum Fußballclub FC Bayern für allgemeines Schmunzeln.

Den sächsischen Sprachraum repräsentierte das Duo „Zärtlichkeiten mit Freunden“ (Christoph Walther, Schlagzeug, Stefan Schramm, Gitarre). Die Künstler aus Riesa nennen ihr Genre Musik-Kasperett. Ein gut gewählter Name, dem die Vogtländer mit viel Charme, einer ordentlichen Portion ironischem Witz sowie musikalischem Einfallsreichtum alle Ehre machten.

Die aus Bayreuth stammende Mia Pitroff schloss sich danach mit ihrer „überschwänglichen“ fränkischen Art dem unterhaltsamen Reigen an. Unter anderem ihr gefühlvoller Bericht über ein Energie spendendes Buddhismus-Seminar sorgte für besondere Heiterkeit unter den Besuchern.

Mit exaktem Rhythmus trumpften als Überraschungsgäste anschließend die Mädels der Gruppe „Eat the Beat“ von der School of Entertainment aus Hamburg auf. Mit Joghurt-Bechern und  punktgenauem Taktgefühl beim Singen, Klatschen, Schnippen und Trommeln entlockten die sechs Studentinnen dem Publikum wahre Beifallsstürme. Tastenkabarettist Axel Pätz und seine neuen „Sterne am Kleinkunsthimmel“ sorgten also wirklich wieder für ein amüsantes „Spätzial“, das auf jeden Fall seine Fortsetzung finden sollte.

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