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Rendswühren : Unter den 50 Fahrern waren erstmals Frauen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Trecker-Treck der Landjugend Rendswühren war ein voller Erfolg.

Rendswühren | Hunderte Zuschauer säumten am Sonntag die Wettkampfbahn für den traditionellen Trecker-Treck der Landjugend Rendswühren. Auf dem Acker, den der Gönnebeker Landwirt Christoph Untied für das PS-Spektakel zur Verfügung gestellt hatte, ging es hoch her. In 13 Klassen traten die rund 50 Teilnehmer zum Zugwettbewerb der Traktoren an. Sogar eine eigene Frauenklasse gab es.

Anna Lena Ahl, Landjugendvorsitzende aus Schillsdorf, hätte gern mehr Frauen dabei gehabt. Zwar traten hier nur vier Frauen an, die hatten dafür allerdings ihren Spaß in der sonst eher von Männern besetzten Szene. 80 Meter galt es den Bremsschlitten vom Bremswagenteam Königshügel über den Acker zu ziehen, um den Beifall für einen sogenannten Full Pull zu kassieren. Für Jacqueline Eilers aus Gnutz war der Wettkampf nach 17 Metern vorbei, dann hatte der Schleppschlitten ihren Schlüter Schlepper aus dem Baujahr 1970 mit 80 PS zum Stillstand gebracht. „Macht nichts, es ging ohnehin nur um den Spaß“, freute sich die Einzelhandelsverkäuferin und Oldtimerfreundin, die mit ihrem Trecker in der Farmerklasse gestartet war. Das sah auch Katrin Wrage-Brors (25) so, die mit Ihrem IHC-Schlepper in der 4,5 Tonnen-Farmerklasse angetreten war. Auch für die Bürokauffrau aus Nahe war auf halber Strecke Schluss. Anders ging es da schon bei den eingefleischten Fahrern und besonders in den freien Klassen zu. Während in der Farmerklasse nur mit Serienausstattung und Schleppern im Originalzustand um Meter gerungen wurde, durften die offenen Klassen zu Turbolader und Motortuning greifen. Fahrer wie Malte Röhe (18) aus Schwesing bei Husum ließen dabei schon einmal die eine oder andere Rauchsäule über dem Gönnebeker Wettkampfacker aufsteigen, wenn sie das Gaspedal durchtraten. Immerhin brachte es Röhes 1986er Intercontinental auf satte 350 PS. Neben dem Schleppschlittenteam aus Königshügel sorgte das Rendswührener Lohnunternehmen Blunk für einen reibungslosen Ablauf auf der Wettkampfbahn. Die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Gönnebek durften sich wie das Publikum ebenfalls über einen gelungenen Ablauf freuen. „Gelungen und ein toller Tag“, meinten die Zuschauern auch die Landfrauen, die den Traditionstag unterstützten.








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