„Unter dem Sand“: Filmdrama über Kriegsgefangene

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09. Mai 2016, 16:11 Uhr

Ein Drama über das Schicksal deutscher Kriegsgefangener in Dänemark wird am Donnerstag, 12. Mai, ab 20 Uhr im Kino des KDW am Waschpohl gezeigt. Der Film „Unter dem Sand“ spielt nach dem Zweiten Weltkrieg in Dänemark. Die Strände der dänischen Westküste sind nahezu komplett vermint. Von 1942 bis 1944 ließ Nazi-Deutschland den sogenannten Atlantikwall gegen die Invasion der Alliierten errichten: ein komplexes System aus Bunkern, Wachanlagen, Panzersperren und Landminen entlang der Nordseeküste. Millionen Minen wurden im Strand vergraben.

Der Film erzählt von einer Gruppe junger deutscher Soldaten, nun Kriegsgefangene, die jetzt die Strände räumen müssen – zum Teil mit bloßen Händen. Wenn diese Aufgabe erledigt sei, so das Versprechen, dürfen sie nach Hause.

Der dänische Regisseur Martin Zandvliet hat aus diesem vergessenen Kapitel der Nachkriegsgeschichte ein bewegendes Drama inszeniert. Der Eintritt beträgt 5 Euro. Der Film wird auch am Mittwoch, 18. Mai, und am Freitag, 20. Mai, ab 20 Uhr gezeigt.  

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