Unfallserie auf der A 7: Sieben Verletzte bei Glätte

Hier ist einer der Wagen zu sehen, die in den Unfall  verwickelt waren. Die Autos waren wegen Glätte ins Schleudern geraten.
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Hier ist einer der Wagen zu sehen, die in den Unfall verwickelt waren. Die Autos waren wegen Glätte ins Schleudern geraten.

Feuerwehr kam nur mühsam an den Einsatzort, weil die Autofahrer keine breite Rettungsgasse gebildet hatten

shz.de von
23. Januar 2014, 11:22 Uhr

Sieben Menschen wurden verletzt, als es in der Nacht zu Gestern bei Schneetreiben und Straßenglätte auf der Autobahn 7 bei Großenaspe zu einer Unfallserie kam. Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst rückten mit einem Großaufgebot an, weil zunächst befürchtet wurde, dass noch Menschen in den Wracks eingeklemmt wären. Das bewahrheitete sich zum Glück nicht. Alle Verletzten konnten ihre zum Teil total beschädigten Fahrzeuge aus eigener Kraft verlassen. Sie wurden in Krankenhäuser im Kreis Segeberg und Neumünster eingeliefert. Die Verletzungen sind zum Glück eher leicht.

Insgesamt waren sechs Pkw in den Unfall verwickelt. Zunächst war gegen 20.15 Uhr ein Renault aus Wismar ins Schleudern geraten und über eine Leitplanke katapultiert worden. Die Fahrer von drei nachfolgenden Autos wollten bremsen und verloren dabei ebenfalls die Kontrolle, prallten in die Leitplanken und gegeneinander. Zwei weitere Autos rutschten bei Vollbremsungen auf den Grünstreifen, blieben aber unbeschädigt. Die Richtungsfahrbahn Süd der Autobahn war zweieinhalb Stunden voll geperrt. Es bildete sich ein mehrere Kilometer langer Rückstau.

Die anrückenden Feuerwehrkräfte aus Großenaspe und Bad Bramstedt beklagten, dass im Stau keine ausreichend breite Rettungsgasse gebildet worden war. Teilweise hätten sich die Einsatzfahrzeuge nur mit eingeklappten Spiegeln und im Schritttempo „durchzwängen“ können, berichtete Einsatzleiter Dennis Buroh von der Feuerwehr Großenaspe. Dadurch sei wertvolle Zeit verloren gegangen. Auch auf dem Weg zur Autobahn hätten die Rettungskräfte aufgrund der extremen Glätte eine verhaltene Fahrweise an den Tag legen müssen. „Umso erleichterter sind wir dann nach der ersten Lageerkundung gewesen, als deutlich wurde, dass alles noch vergleichsweise glimpflich ausgegangen ist“, sagte Buroh. Gegen 22.45 Uhr war die Fahrbahn wieder frei.



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