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Polizeibericht : Unfälle und ein brennendes Wohnmobil

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Besonders der Bettenwechsel in Dänemark bescherte den Beamten der Autobahnpolizei wieder viel Einsätze.

von
erstellt am 24.Aug.2015 | 08:30 Uhr

Neumünster | Der Bettenwechsel in Dänemark bescherte den Beamten der Autobahnpolizei am Sonnabend wieder viel Einsätze: Gegen 14.10 Uhr stießen auf Höhe des Bordesholmer Dreiecks im Stau zwei Autos zusammen. Dabei wurden drei Menschen verletzt, davon eine ältere Frau schwer. Sie kamen ins Krankenhaus. Offenbar hatte der Fahrer eines Wagens aus Sachsen-Anhalt auf seinem Weg gen Süden das Stauende nicht rechtzeitig bemerkt und war auf ein Auto aus Baden-Württemberg aufgefahren.

Nur wenig Minuten später, gegen 14.14 Uhr, krachte es auf der Gegenfahrbahn auf Höhe der Raststätte Aalbek. Diesmal hatte ein Fahrer aus dem Kreis Segeberg offenbar nicht richtig aufgepasst und war im Stau auf ein Fahrzeug aus Baden-Württemberg aufgefahren. Im vorausfahrenden Auto wurde eine Frau leicht verletzt. Laut Polizei klagte sie über Nackenschmerzen.

Keine halbe Stunde später wurde der nächste Unfall gemeldet. Gegen 14.40 Uhr wechselte ein blauer Ford-Ka auf seinem Weg Richtung Norden kurz hinter der Anschlussstelle Bordesholm vom rechten Fahrstreifen auf die Überholspur. Dabei übersah der Fahrer offenbar den schnelleren nachfolgenden Verkehr. Der Fahrer eines Wagens aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde musste bremsen, kam ins Schleudern, drehte sich mit seinem Auto und kam erst auf der Standspur zum Stehen. Der Verursacher fuhr weiter, ohne sich um den Unfall zu kümmern. Gestern blieb die Verkehrslage dann wieder ruhig.

Lediglich ein brennendes Wohnmobil sorgte gegen 5.20 Uhr für Aufregung. Das Fahrzeug stand kurz vor der Abfahrt Neumünster-Süd in Fahrtrichtung Süden auf dem Standstreifen. Vor Ort war aber niemand mehr. Als die Beamten den Halter ausfindig gemacht hatten, stellte sich heraus, dass das Fahrzeug zuvor offenbar in Bad Bramstedt aus einer Garage gestohlen worden war. Die Ermittlungen dauern an.

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