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Holsteinischer Courier

20. Oktober 2017 | 02:33 Uhr

Neujahrsbaby : Um 1.39 Uhr war Bente da

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Bente Sophie Fuchs aus der Gartenstadt war 2016 im Friedrich-Ebert-Krankenhaus am schnellsten

shz.de von
erstellt am 01.Jan.2016 | 17:56 Uhr

Neumünster | Die Stadt hat ein Neujahrsbaby: Am 1. Januar um 1.39 Uhr erblickte Bente Sophie Fuchs im neuen Kreißsaal des Friedrich-Ebert-Krankenhauses (FEK) das Licht der Welt.

„Wir sind total überwältigt. Zwar noch etwas müde, aber überglücklich“, sagte Vater Torsten Fuchs keine zwölf Stunden nach der Geburt. Für ihn und seine Ehefrau Katharina Fuchs ist die kleine Bente das erste Kind.

Der Vorname Bente stand für die beiden Eheleute aus der Gartenstadt fest, sobald sie erfahren hatten, dass sie ein kleines Mädchen bekommen werden. „Wir wollten unserer Tochter einen Namen geben, den man nicht an jeder Ecke hört“, sagte Katharina Fuchs. „Außerdem sollte er kurz und prägnant sein. Erst auf dem Standesamt haben wir erfahren, dass der Name Bente nicht eindeutig als Jungen- oder Mädchenname eingestuft wird. Deshalb mussten wir einen eindeutig weiblichen Vornamen hinzufügen“, erzählte die junge Mutter. Sophie haben die glücklichen Eltern wegen des „schönen Klanges“ gewählt.

Bente Sophie ist gesund und hat mit ihrem Geburtsgewicht von 3420 Gramm und einer Körperlänge von 50 Zentimetern beste Voraussetzungen für einen guten Start ins Leben. Den wollen ihr natürlich auch die jungen Eltern ermöglichen. Torsten und Katharina Fuchs haben sich deshalb für ein Familienzimmer im FEK entschieden. Frisch gebackene Väter haben hier die Möglichkeit, nach der Entbindung ein eigenes Bett zu beziehen, um ganz nah bei ihren Frauen und dem Neugeborenen zu sein.

„Das ist eine tolle Möglichkeit“, findet Torsten Fuchs. Gerade die ersten Stunden nach der Geburt seien ein sehr intensives Erlebnis. Er sei dankbar, dass er es gemeinsam mit seiner kleinen Familie erleben dürfe. „Außerdem habe ich so die Möglichkeit, meine Frau gleich nach der Geburt zu unterstützen“, fügte der sichtlich stolze Ehemann hinzu.

Karin Laatsch stimmte dem jungen Vater zu: „Gerade beim ersten Kind ist es toll, wenn die Männer ihre Frauen unterstützen“, sagte die leitende Hebamme. Es liege in der Natur der Sache, dass die Frauen bei jeder weiteren Geburt routinierter würden.

„Unser ,Silversterbaby‘ kam übrigens nur wenige Stunden zuvor auf die Welt, am 31. Dezember um 17.30 Uhr. Für die Mutter war es bereits das dritte Kind. Sie wollte eigentlich noch Silvester feiern. Doch anstatt in den Holstenhallen das Tanzbein zu schwingen, kam sie um 16.30 Uhr zu uns in den Kreißsaal und bekam eine Stunde später ein gesundes Baby“, freute sich Karin Laatsch.

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