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Holsteinischer Courier

21. Oktober 2017 | 01:36 Uhr

Übergangslösung für Rüm

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Hans-Heinrich Langhann wurde zum dritten Mal zum Ortsbeiratsvorsitzenden von Böken gewählt

shz.de von
erstellt am 20.Sep.2013 | 13:21 Uhr

Zehn Jahre leitet Hans-Heinrich Langhann schon den Ortsbeirat in Aukrug-Böken. Nun kommen fünf weitere Jahre dazu. Einstimmig wurde der 60-jährige Fahrlehrer und CDU-Gemeindevertreter auf der Sitzung am Montag im Gasthof Zum Rübezahl im Amt bestätigt. Ein Gegenkandidat trat nicht an.

„Das war ja wohl auch klar“, meinte Dieter Worm, der mit 70 Lebensjahren das älteste Ortsbeiratsmitglied ist und damit das Amt des Wahlleiters übernahm. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde ebenso einvernehmlich Wolfgang Tietz gewählt. Die fünf Dörfer Böken, Bünzen, Bargfeld, Innien und Homfeld schlossen sich 1970 bei einer Gebietsreform zur Großgemeinde Aukrug zusammen, ohne ihre Identität aufzugeben. Neben dem Erhalt der Feuerwehren gründeten sich aus den alten Gemeindevertretungen damals die Ortsbeiräte. Die Mitglieder kümmern sich um die speziellen Belange der Dorfgemeinschaften und bringen ihre Wünsche in die gemeindlichen Fachausschüsse ein, damit in der Gemeindevertretung die Entscheidungen getroffen werden können. Im Bökener Ortsbeirat ging es um den Ausbau der Straße Rüm. Anfang der 60er-Jahre gebaut, hat es sich wegen des unbefestigten Gehweges so ergeben, dass die Anlieger den Bürgersteig gerne als Parkplatz nutzen, während die Fußgänger lieber auf der Fahrbahn gehen. Das führt im fließenden Verkehr zu Konflikten. Die Anlieger pochen zwar auf einen zügigen Ausbau der Straße, würden sich kurzfristig jedoch auch damit einverstanden erklären, dass die schlechteste Hälfte des Gehweges mit Asphaltgranulat einigermaßen wieder begehbar gemacht wird. Denn der Ausbau ist erst in zwei Jahren geplant. Dem stimmte der Ortsbeirat zu und reichte die Empfehlung an den Bau- und Wegeausschuss zur Beratung weiter.




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