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Stadtteilfest in Tungendorf : Tungendorfer freuen sich über ein perfektes Wochenende

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die beiden Freiwilligen Feuerwehren des Stadtteils hatten ein buntes Programm für Kinder und Erwachsene auf die Beine gestellt. Das Team der Volksbank gewann die Fahrradrallye.

Neumünster | Besser hätte das erste Festwochenende der Tungendorfer Woche nicht laufen können: Strahlender Sonnenschein, kein Wölkchen – und als der G  20-Gipfel zu Ende war, auch keine Hubschrauber mehr am Himmel.

Beide Freiwilligen Feuerwehren des Stadtteils hatten sich wieder kräftig ins Zeug gelegt, um den zahlreichen Besuchern zwei abwechslungsreiche Tage zu bieten. Am Sonnabend hatten die Kameraden aus Tungendorf-Dorf zum 37. Tag der Wehr geladen, und mehr als 100 große und kleine Neumünsteraner starteten vom Feuerwehrhaus am Tasdorfer Weg aus zur großen Fahrradrallye. „Am Donnerstag hatten sich wegen des Regens nur acht Gruppen angemeldet. Letztlich haben dann doch 27 Teams mit je vier Fahrern mitgemacht“, freute sich Feuerwehrmann Frank Voß, der den 20 Kilometer langen Rundweg über Bönebüttel, Husberg und zurück ausgearbeitet hatte.

Schon vor der Abfahrt hatten Ilka Thies und ihr Sohn Aaron (5) ein paar Kilometer auf der Uhr, da sie aus Einfeld angeradelt kamen. „Wir fahren gerne Rad, und das Wetter ist prima“, meinte Ilka Thies. Gemeinsam mit der kleinen Leontine (6) und ihrer Mutter machte sich das Quartett auf die Reise. Im Abstand von etwa fünf Minuten schwangen sich die Teams auf ihre Drahtesel, denn zwischendurch mussten die Radler an vier Stationen lustige Spiele machen. „Was genau sie da erwartet, erfahren die Leute erst vor Ort. Das ist Teil der Spaßes, damit keiner heimlich zu Hause üben kann“, erklärte Marco Rahlf von der Feuerwehr.

So galt es zum Beispiel, auf einem Stuhl sitzend Wasserflaschen zu stapeln oder einen Federball in einen Eimer zu platzieren. Am besten geschlagen hat sich dabei das Team der Volksbank aus Tungendorf. Team Wurstwasser belegte Platz 2 vor den Bierwanderern. Nach der Siegerehrung mit gespendeten Sachpreisen klang der Abend in gemütlicher Runde am großen Lagerfeuer auf dem Dorfplatz aus.

Die Qual der Flohmarktwahl gab es am Sonntag, denn nicht nur auf dem Schulhof der Pestalozzischule hatten Privatleute ihre Waren angeboten. „Die Wittorfer feiern auch ihr Stadtteilfest, und bei den Holstenhallen ist auch Flohmarkt, dementsprechend ist nicht besonders viel los hier“, sagte Gesa Drochner, die zusammen mit ihrem Mann Thorge und den Töchtern Finja (11) und Tamina (7) ihren Stand aufgebaut hatten. „Trotzdem ist es immer wieder eine nette Veranstaltung. Man kennt fast jeden, der hier vorbei schlendert“, meinte die Tungendorferin aus dem Pappelweg weiter, die im sechsten Jahr in Folge beim Familienflohmarkt mitgemacht hat.

Mächtig viel Spaß hatten besonders die Kinder, als ab 11 Uhr die zahlreichen Attraktionen auf dem Gelände Am Kamp eröffnet wurden. „Hier ist etwas für die Kinder jeden Alters. Sie können spielen, und wir Erwachsenen können entspannen“, meinte die Ur-Tungendorferin Dana Döding (35), die sich noch gut daran erinnern konnte, wie sie als Kind beim Stadtteilfest mitgemacht hat.

Gestern hatte Dana Döding mit ihren Kinder Karla (3) und Annalie (1) auf einem Mini-Wasserwerfer Platz genommen und zielte auf ein kleines brennendes Haus. Das hatte der Feuerwehr-Gerätewart Martin Pilgrimm mit Spiritus übergossen, und sein Kamerad Patric Tychsen hatte es entzündet. „Das Wetter ist perfekt, es ist viel los, und die Stimmung ist entspannt. Einfach der perfekte Tag“, resümierte Martin Pilgrimm zufrieden.

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