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Holsteinischer Courier

20. November 2017 | 22:23 Uhr

Alles im Zeitplan : Tschüs, altes Sportbecken!

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Im Bad am Stadtwald beginnt der zweite Bauabschnitt

shz.de von
erstellt am 06.Okt.2017 | 12:00 Uhr

Neumünster | Mit dem Ablassen von knapp zwei Millionen Litern Wasser aus dem Sportbecken hat gestern der zweite Bauabschnitt im Bad am Stadtwald begonnen. Bis Frühjahr 2019 bekommt die Einrichtung am Hansaring für 13,4 Millionen Euro nicht nur Norddeutschlands erste Cabrio-Halle mit Schiebe-Dach, sondern auch einen komplett neuen Freibad-Bereich.

Die wichtigste Nachricht nahm Bad-Leiter Tom Keidel gleich vorweg: „Wir sind voll im Zeit- und Kostenplan.“ Der Neubau wächst und soll in der Nikolaus-Woche im Dezember eingeweiht werden. Parallel zu den Arbeiten dort beginnt nun der weitere Umbau der Außenanlage. An die Stelle des bis zu 2,10 Meter tiefen und 50 Meter langen Sportbeckens soll ein nur 35 Meter langes Nichtschwimmer-Becken mit 642 Quadratmetern Wasserfläche gebaut werden. Das Besondere: Das weiß-geflieste Bassin bekommt ein stufenloses Gefälle von null bis 1,30 Meter Wassertiefe. Die Idee zu dieser „Strandzone“ hatten die Mitarbeiter, die zudem viele weitere Vorschläge einbrachten. „Auf die Erdarbeiten hat der Kampfmittelräumdienst ein Auge, denn es könnten noch Blindgänger im Boden sein“, sagt Tom Keidel.

Das Sprungbecken wird erneuert, bekommt aber eine klare räumliche Trennung zum Nichtschwimmerbecken mit einem Zaun und einer Pforte, damit sich kleine Kinder dort nicht unbeaufsichtigt verirren können.

Sollte das Budget reichen, wird auch das nur knöchelhoch mit Wasser gefüllte Kleinkinder-Becken vom hinteren Bereich der Anlage neben das neue Nichtschwimmer-Becken versetzt. „Das würden wir dann neu bauen in dem Stil, wie es auch im Hallenbad zu finden ist“, sagt Tom Keidel. Zudem soll der gesamte Außenbereich mit Pflanzen aufgehübscht werden.

Das wechselhafte und kühle Sommerwetter spielte dem Bad am Stadtwald in diesem Jahr in die Karten. Wegen der Bauarbeiten konnte das Freibad nicht benutzt werden. Das Hallenbad wurde dafür umso öfter genutzt. „Die Besucherzahlen liegen schon um mehr als 10  000 höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres“, sagt Tom Keidel. Es sei daher möglich, dass die Marke von 450  000 Gästen bis Ende Dezember geknackt wird.

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