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Polizeibericht : Trümmer flogen über 20 Meter weit

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Unbekannte Täter sprengten in der Nacht zu Donnerstag einen Zigarettenautomaten von der Hauswand einer Kneipe an der Mühlenbrücke

von
erstellt am 30.Dez.2016 | 08:00 Uhr

Neumünster | „Ich wäre fast aus dem Bett gefallen, so etwas von Krach! Ich dachte, das war eine Bombe“, sagte Hanna Schwarzenberg. Das Landeskriminalamt (LKA) hat der Hausbesitzerin bestätigt: Illegale Sprengkörper waren tatsächlich in der Nacht zu Donnerstag im  Spiel, als Unbekannte gegen 1.20 Uhr an der  Mühlenbrücke 4 einen  an der Außenwand ihres Hauses befestigten Zigarettenautomaten in die Luft sprengten.

„Das ganze Haus hat gewackelt“, bestätigte Frank Schmidt  vom Pub Elfietre im Erdgeschoss des Hauses. Er wohnt ganz in der Nähe. Seine Partnerin Mirela Ulrich ist die Mieterin und betreibt die  Gaststätte. „Sie hat noch mehrere junge Leute in Richtung Waschpohl weglaufen sehen“, berichtete Frank Schmidt.

Hanna Schwarzenberg rief über den Notruf die Polizei. Der Zigarettenautomat wurde durch die Explosion komplett zerstört. Einzelteile und Verpackungen  seien über 20 Meter weit geflogen, teilte   Landeskriminalamts-Sprecherin Carola Jeschke auf Nachfrage  mit. „Die Trümmer lagen überall herum. Zigaretten und Geld waren bis in den  Teich geflogen“, bestätigte Frank Schmidt.

Gestern Nachmittag bei Tageslicht begutachtete Hanna Schwarzenberg dann mit Lars Vogler von der Provinzial-Versicherung  den  Schaden. Die Spuren der Explosion, die den schweren und gut verankerten Automaten fortriss, sind an der Hauswand deutlich zu sehen.  Der Zigarettenautomat wurde von der Firma Tobaccoland betrieben. 

Das Landeskriminalamt  hat die Ermittlungen aufgenommen. Es hat mehrere Zeugenaussagen vorliegen. Weitere Hinweise  nimmt  die Polizei in Neumünster unter Tel. 945-0 oder dem Notruf 110 entgegen.

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