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Polizeibericht : Trickdiebstahl direkt vor der Bank

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Welle von Trickdiebstählen, bei denen häufig ältere Leute ins Visier dreister Täter geraten, reißt nicht ab.

shz.de von
erstellt am 28.Nov.2014 | 05:00 Uhr

Neumünster | Die Welle von Trickdiebstählen, bei denen häufig ältere Leute ins Visier dreister Täter geraten, reißt nicht ab. Der jüngste Fall ereignete sich laut Polizei am Mittwochvormittag. Gegen 10.50 Uhr wurde ein Neumünsteraner (69) in Gadeland an der Segeberger Straße direkt von der Filiale der Stadtsparkasse von einer Frau angesprochen. Unmittelbar zuvor hatte der Mann in der Filiale Geld abgehoben. Die Frau hatte ein Klemmbrett mit einer angeblichen Sammelliste dabei und bat um eine Geldspende für taubstumme Menschen.

Nachdem der Angesprochene lediglich ein paar Münzen spenden wollte, lehnte die Frau zunächst ab. Wenig später bat sie aber doch um den geringen Betrag. Der Mann öffnete sein Portemonnaie. In diesem Moment schob die Frau ihr Klemmbrett über die Geldbörse und zog Geld heraus. Als der Mann den Trick bemerkte, schrie er die Diebin an. Allerdings ging er davon aus, dass die Frau sich nur einen Schein genommen hatte. Die Frau gab ihm auch nur eine Banknote zurück. Erst später bemerkte der Mann, dass sie ihm mehrere Geldscheine gestohlen hatte.

Die Diebin war zur Tatzeit in Begleitung einer weiteren Frau. Beide sind etwa 20 bis 25 Jahre alt, 1,60 bis 1,70 Meter groß und sehen südosteuropäisch aus. Beide haben längeres schwarzes Haar. Die eine trug zur Tatzeit eine längere graue Fleecejacke und eine Jeans, die vorn bunt ausgefranst war. Die andere trug ebenfalls ausgefranste Jeans. Beiden gingen auf der Kummerfelder Straße Richtung Gadeland davon.

Erst im August und September war es in der Stadt vermehrt zu ähnlichen Taten gekommen (der Courier berichtete). In der Vorweihnachtszeit sind laut Polizei Bettelaktionen und vermeintliche Spendensammlungen nicht selten. Die Ermittler raten deshalb zur Vorsicht. „Ein gesundes Misstrauen in entsprechenden Situationen auf der Straße aber auch an der Haustür ist angebracht“, so Polizeisprecher Rainer Wetzel.

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