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Holsteinischer Courier

19. November 2017 | 02:32 Uhr

Ratsversammlung : Treffpunkt auf dem Prüfstand

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Falderaner wollen eine Begegnungsstätte und setzen auf Hilfe durch den Rat

von
erstellt am 17.Apr.2014 | 06:30 Uhr

Neumünster | Bekommt der Stadtteil Faldera doch noch eine neue Begegnungsstätte? Mit viel Herzblut und guten Argumenten warb Stadtteilvorsteher Fred Brocksema im Rat um Unterstützung bei der Suche nach einem angemessenen Bürgertreff. Die Falderaner haben auch schon etwas Konkretes ausgeguckt: Sie würden gern im ehemaligen Gemeindehaus der St. Bartholomäus-Gemeinde mit einziehen. Im Zuge der Verhandlungen um die neue Kita in der ehemaligen Kirche solle die Stadt auch die Chancen für den Treffpunkt mit ausloten, bat Brocksema – und erinnerte dabei an die Abstriche, die Faldera in den vergangenen Monaten hinnehmen musste: Das Jugendzentrum an der Itzehoer Straße wurde geschlossen, die Seniorenbegegnungsstätte an der Schleswiger Straße der U-3-Betreuung geopfert, das Projekthaus an der Wasbeker Straße soll demnächst wegziehen. „Wir hoffen auf eine faire Kompensation“, sagte Brocksema. Der Rat hatte ein Einsehen und nahm den Vorschlag an, allerdings ohne sich dabei auf Finanzierungszusagen einzulassen.

Auf Ablehnung stieß dagegen der Vorstoß von Einfelds Stadtteilvorsteher Sven Radestock, die Stadtteilgrenzen neu schneiden zu lassen. Radestock stieß sich daran, dass etwa bei den Planungen für den Logistikpark an der A 7 gleich zwei Stadtteile (Gartenstadt und Einfeld) zuständig sind.

Die beiden Stadtteilvorsteher betraten Neuland im Rat: Es war das erste Mal seit Jahren, dass Stadtteilvorsteher in der Ratsversammlung eigene Anträge einbrachten.

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