zur Navigation springen

Trappenkamp: Wer bauen will, muss sich gedulden

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Bauwillige Trappenkamper müssen sich noch gedulden: Im neuen Baugebiet kann voraussichtlich erst ab Herbst 2017 gebaut werden.

Eigentlich hätten Trappenkamps Bürgermeister Harald Krille und die Fraktionen der SPD und der Trabi (Trappenkamper Bürgerinitiative) den Startschuss für die Erschließung des neuen Baugebiets am ehemaligen Waldhotel noch auf der letzten Sitzung des Jahres durchgewunken. „Leider müssen wir das vertagen“, entschuldigte sich Harald Krille bei den zwölf Gästen und Grundstücksinteressenten, die extra zur Sitzung gekommen waren. „Der Termin war vielleicht etwas übermotiviert“, meinte Krille. Einige Verträge sind noch nicht unterschrieben, und einige Unterlagen sind nicht mehr rechtzeitig fertig geworden. Damit müssen die letzten begleitenden Beschlüsse für die Erschließungsvorbereitung auf der nächsten Sitzung Anfang Februar gefasst werden. „Bei zügigem Planungsfortschritt und etwa einem halben Jahr Zeit für die Erschließung der 50 Grundstücke könnte wohl ab Herbst 2017 gebaut werden“, meinte Trappenkamps Bürgermeister.

Gute Nachrichten hatte Trappenkamps Finanzchef Axel Barkow im Gepäck. Nach bisheriger Aufrechnung des laufenden Haushalts liegen die Einkünfte der Gemeinde über der Schätzung des Haushaltsansatzes. Neue Kommunaldarlehen mussten nicht aufgenommen werden. Dafür konnten 600 000 Euro Regeltilgungen geleistet werden. Das, so Barkow, könne sich angesichts der vielen Projekte im laufenden Jahr schon sehen lassen. 2017 kommt die Gemeinde nicht ohne Darlehen aus. Dagegen stehen allerdings auch Einnahmen wie aus Grundstücksverkäufen. Auch für die Feuerwehr gab es gute Nachrichten. Ein neues Löschfahrzeug, mit dem die Gemeinde deutlich später gerechnet hatte, wird bereits im Januar fertig und kann damit auch eher zum Einsatz kommen. 


zur Startseite

von
erstellt am 23.Dez.2016 | 13:01 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen