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Verzögerung : Traglufthalle wird erst nach den Ferien geöffnet

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Zweieinhalb Stunden inspizierten gestern Bauaufsicht, Statiker und Tüv die Halle.

von
erstellt am 09.Okt.2014 | 06:00 Uhr

Neumünster | Die Traglufthalle über dem Sportbecken im Bad am Stadtwald wird erst nach den Herbstferien in Betrieb genommen. Das teilte Stadtwerke-Sprecher Nikolaus Schmidt gestern auf Anfrage mit. Allerdings liegt das nicht an schlechten Prüfergebnissen. Zweieinhalb Stunden inspizierten gestern Bauaufsicht, Statiker und Tüv die Halle – und waren offenbar zufrieden. „Die letzte Prüfung ist abgeschlossen. Und es sieht gut aus“, sagte der SWN-Sprecher am Nachmittag.

Dass die Eröffnung jetzt dennoch weitere zweieinhalb Wochen auf sich warten lässt, hat zwei Gründe. Zum einen wird der Prüfbericht laut Schmidt erst Anfang/Mitte kommender Woche vorliegen. „Auf der Grundlage des Prüfberichts wird aber erst die Genehmigung erteilt. Der muss also erst mal da sein“, so der Sprecher. Zum anderen würde die Eröffnung nach dieser Planung mitten in die Ferien fallen. „Und das macht keinen Sinn. Denn die Halle ist in erster Linie für das Schulschwimmen gedacht“, erklärte Nikolaus Schmidt. Weil die aktuelle Genehmigung für sogenannte fliegende Bauten aber nur für jeweils ein halbes Jahr erteilt wird, kommt den SWN ein späterer Start nach den Ferien entgegen. „So können wir die Halle noch nach den Osterferien eine Weile nutzen. Denn die liegen in diesem Jahr recht früh. Wenn sie Mitte April zu Ende sind, kann es noch recht kalt sein“, meinte Schmidt.

Dass die SWN kurzfristig auf eine Genehmigung ausweichen mussten, die normalerweise für Zirkuszelte erteilt wird, war das Resultat einer ganzen Pannenserie gewesen (der Courier berichtete): So war im Frühjahr von der Bauaufsicht plötzlich ein geänderter Bauantrag gefordert worden. Ein beauftragter Ingenieur vergaß seinen Einsatz und konnte im September die erforderlichen Unterlagen nicht vorlegen. Um den Betrieb der Halle für die kommende Wintersaison nicht zu gefährden, waren die SWN auf die Halbjahres-Variante ausgewichen. Doch dann machte die Aufbaufirma Probleme, und es gab noch Fragen zur Statik. Laut SWN-Sprecher „haben ein paar Details mit dem Prüfbuch nicht übereingestimmt. Jetzt sind diese Kleinigkeiten aber nachgebessert worden“. Nach Angaben von Nikolaus Schmidt haben die Verzögerungen keine zusätzlichen Kosten verursacht. Im kommenden Jahr wollen die SWN – wie ursprünglich geplant – einen Ingenieur mit einer unbefristeten Genehmigung beauftragen.

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