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Eisenbahn-Männerchor : Traditionskonzert lockte die Besucher

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der Eisenbahn-Männerchor lud Freunde und Besucher zum vorweihnachtlichen Abend in die Anscharkirche ein. 300 Zuhörer waren begeistert.

shz.de von
erstellt am 05.Dez.2015 | 11:30 Uhr

Neumünster | „Alle Jahre wieder freuen wir uns, dass Sie mit alten Weisen und neuen Liedern zu uns in die Kirche kommen“, begrüßte Pastorin Angelika Doege-Baden-Rühlmann die Sänger des Eisenbahn-Männerchors und ihren Chorleiter Manfred Braun am Donnerstagabend in der Anscharkirche. Bereits zum 12. Mal feierte Neumünsters einziger Männerchor, dem Stadtpräsidentin Katharina Schättiger in ihrer Ansprache „einen wertvollen Beitrag zum kulturellen Leben der Stadt“ bescheinigte, sein vorweihnachtliches Konzert in der ehrwürdigen Backsteinkirche.

Der Eisenbahn-Männerchor setzt auf Tradition – auch bei der Liste seiner Gäste. Gesangssolistin Christina Heeschen begleitet die Eisenbahner bereits seit zehn Jahren, die Musiker-Familie Brigitta, Hans-Georg und Lena Catharina Wolos sowie der Liedertafel Boostedt sind seit drei Jahren dabei. Konstanz bei den Interpreten, Überraschungen bei der Programmgestaltung: Langeweile kommt nicht auf, wenn der Eisenbahnerchor und seine Gäste auf Weihnachten einstimmen. In Neumünster hat sich das längst herumgesprochen, und so war die Anscharkirche mit gut 300 Gästen fast bis auf den letzten Platz gefüllt.

Den Konzertauftakt überließen die Gastgeber der Familie Wolos. Mit dem Stück „Trumpet Voluntary“ begrüßten Brigitta (Tenorhorn), Lena Catharina (Trompete) und Hans-Georg (Klavier) die Besucher. Mehrstimmig ließ der Männerchor dann ein Ros‘ entspringen und mit Christina Heeschen den Schnee rieseln. Die gekonnte Mischung des Konzerts, für die Chorleiter Manfred Braun und Gesamtleiter Johannes Nicolaysen verantwortlich waren, zeichnete sich bereits nach den ersten drei Stücken ab. Begleitet von Hans-Georg Wolos am Klavier, bezauberte Christina Heeschen danach mit dem „Ave Maria“ von Franz Schubert.

Das Publikum applaudierte begeistert, und Johannes Nicolaysen kommentierte norddeutsch: „Dat mööt wie nu erst mal sacken laaten“. Viel Zeit blieb den Besuchern nicht, denn schon machte sich die Liedertafel Boostedt auf der Empore bereit. Ebenfalls unter der Leitung von Manfred Braun füllte der wunderschöne, mehrstimmige Gesang des gemischten Chores den Kirchenraum. Beim „Ave Verum“ von Edward Elgar begeisterte die Sopranistin Karin Braun als Solistin. Der letzte Ton auf der Empore war kaum verklungen, schon formierte sich Familie Wolos im Altarraum. Eigens zum Konzert hatte Vater Wolos den Weihnachtsklassiker „Weißer Winterwald“ für Trompete und Tenorhorn arrangiert.

Zwei Stunden dauerte das äußerst abwechslungsreiche Konzert mit 70 Musikern und 300 Besuchern, deren Gesang auch gefragt war. So wurde das finale „Alle Jahre wieder“ ein Gemeinschaftswerk von Musikern, Chorsängern und Besuchern.

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