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Ruhwinkel : Torhaus soll mehr zur Geltung kommen

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Einwohnerversammlung in Ruhwinkel: Der Bereich vor dem Gut Schönböken soll umgestaltet werden. Viele Bürger wollen bald eine Datenautobahn.

Ruhwinkel | „Wir wollen nicht hinter der Zeit hinterher hinken“, waren sich Bürgermeisterin Heidemarie Scheel und Ruhwinkeler Einwohner einig. Seit April machen sich etwa 20 interessierte Bürger für den Zugang der Gemeinde zu einer schnellen Glasfaseranbindung in ihrer Gemeinde stark. Am Montagabend hatte Ruhwinkels Bürgermeisterin nach dem Auftakt im April zu einer zweiten Einwohnerversammlung zu dieser Problematik eingeladen. Als weiteres Thema wurde die Umgestaltung der Verkehrsinsel vor dem Gut Schönböken thematisiert.

22 interessierte Einwohner waren gekommen, um an der Diskussion über Glasfaserleitungen und Ortsgestaltung teilzunehmen. „Wir sind stolz auf den Einsatz und die Unterstützung durch die Einwohner“, sagte Gemeindevertreter Olaf Weick. Er hofft, schon bald ein „100 Mbit-Fest“ mit den Bürgern feiern zu können. Bis jetzt sind 150 Einwohner aus Ruhwinkel und dem Ortsteil Schönböken dabei. Noch etwa 100 Verträge, dann wäre die Anschlussquote erreicht, meinte Wieck. Ähnlich wie in anderen Orten und bei anderen Anbietern muss auch Ruhwinkel eine Anschlussquote von etwa 60 Prozent erreichen, damit die Gemeinde die schnellen Glasfaserleitungen erhält.

Außerdem stand die Neugestaltung einer Verkehrsinsel vor dem ehemaligen Gut Schönböken zur Diskussion. Nicht schön, dafür groß und wenig ansprechend liegt die von einer Steinmauer eingefasste und mit Rosen, Buchsbaum, Blühsträuchern und Blumen bepflanzte Verkehrsinsel am Ende der Schönbökener Lindenallee. Nach 15 Jahren und langen Diskussionen soll jetzt eine Neugestaltung erfolgen. Etwa 25 000 Euro will die Gemeinde hierfür in die Hand nehmen.

Dann soll es eine offene Blickachse auf das alte Torhaus geben, und neben einer zeitgemäßen und pflegeleichten Gestaltung soll auch das Ruhwinkeler Wappen als dauerhaftes Element sichtbar sein. Dazu soll die etwa 290 Quadratmeter große Verkehrsinsel 100 Quadratmeter kleiner werden. Außerdem soll eine aufgewölbte Pflasterkante, wie sie heute häufig an innerörtlichen Kreisverkehren zu sehen ist, eine bessere Verkehrsführung ermöglichen, wenn sich größere Fahrzeuge begegnen. Noch muss allerdings die Gemeindevertretung grünes Licht für das Projekt geben.

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erstellt am 06.Aug.2014 | 08:30 Uhr

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