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Ausstellung : „Ton ist ein Material mit einer ganz eigenen Ästhetik“

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Der chinesische Künstler Wang Qi verabschiedet sich aus der Stadttöpferei / Rückkehr nach China

von
erstellt am 13.Dez.2013 | 08:00 Uhr

Mit der Vernissage des chinesischen Künstlers Wang Qi endete am Mittwoch die diesjährige Ausstellungsreihe Gastkünstler – Ceramic Artist in Residence 2013 in der Stadttöpferei.

Knapp einen Monat hat Wang Qi im Atelier des Künstlerhauses gearbeitet. Entstanden sind in diesem Wochen Werke, die sich mit seinem Thema „Baum im Blumentopf“ auseinandersetzen. Für Wang Qi steht dabei der Baum  als Symbol für den Menschen. Der Blumentopf symbolisiert für ihn die Gesellschaft in der dieser seinen Platz finden muss.

„Ton ist ein lebendiges, vielfältiges Material mit einer ganz eigenen Ästhetik. Ich nehme für mich die Keramikkunst, um in meiner Lebenszeit etwas von Bedeutung zu schaffen. Der Baum im Blumentopf beschäftigt mich jetzt bereits seit zwei Jahren“, erzählte der Künstler seinem Publikum. Mit einer Bildpräsentation erläuterte Wang Qi zum Abschied außerdem einige Arbeiten, die vor seinem Aufenthalt in Neumünster entstanden, um noch einmal einen allgemeinen Einblick in sein kreatives Schaffen zu geben.

„Ich hatte in Neumünster eine sehr intensive Zeit. Hier im Atelier herrschte immer so etwas wie Familienstimmung. Das war sehr angenehm“, resümierte der zurückhaltende Gast. Genossen hat seinen Besuch auch die Leiterin der Töpferei Danijela Pivaševic-Tenner. „Wir hatten viel Zeit zum Reden und zum Austausch. Es war sehr interessant so viel über China zu erfahren“, sagte sie. Wang Qi wird nun in Aschaffenburg eine Ausstellung vorbereiten und dann zurück nach Guangzhou im Süden Chinas reisen, um seine Lehrtätigkeit an der dortigen Kunsthochschule wieder aufzunehmen.

Für kommenden Februar ist in der Stadttöpferei eine gemeinsame Ausstellung der zehn Keramiker geplant, die in diesem Jahr als Gäste in der Töpferei wirkten.

 

 

 




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