Neumünster : Tierheim Wasbek: Stadt verlängert den Vertrag

Bianca Schenk vom Tierheim Wasbek– hier mit Katze Julie und Baby Julien – freut sich über die Verlängerung des Vertrages.
Bianca Schenk vom Tierheim Wasbek– hier mit Katze Julie und Baby Julien – freut sich über die Verlängerung des Vertrages.

Die Zusammenarbeit wird zunächst bis Juli 2019 fortgesetzt. Hunde kommen nach Kiel und Dithmarschen.

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31. Juli 2018, 08:15 Uhr

Neumünster | Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt Neumünster und dem Tierheim Wasbek wird fortgesetzt. Der Ende Juli auslaufende Kooperationsvertrag zur Aufnahme von Fundtieren wurde jetzt um ein Jahr verlängert.

„Wir arbeiten gut mit dem Tierheim Wasbek zusammen“, erklärte Stadtsprecher Stephan Beitz. Fundtiere aus dem Stadtgebiet kommen ins Tierheim Wasbek. Katzen und Kleintiere werden langfristig aufgenommen. Hunde werden dort vorübergehend untergebracht und dann für einen längeren Aufenthalt von der Stadt Neumünster ins Tierheim Uhlenkrog in Kiel und zum Teil auch ins Tierheim nach Tensbüttel (Dithmarschen) gebracht.

Die Politik hatte in der Ratsversammlung im Februar gefordert, dass die Stadt mit dem Tierheim Neumünster künftig wieder kooperieren soll. „Dieses Tierheim hat aber noch keine Betriebserlaubnis, weil einige Voraussetzungen dafür noch nicht gegeben sind“, so Beitz. Wann diese Erlaubnis gegeben werden kann, konnte der Stadtsprecher nicht sagen. Erst mit der Betriebserlaubnis darf sich das Neumünsteraner Tierheim Kooperationspartner suchen.

Ob die Stadt die Zusammenarbeit mit dem Wasbeker Tierheim über Juli 2019 hinaus fortführen wird oder die Neumünsteraner Auffangstelle dann den Zuschlag bekommt, müsse zu gegebener Zeit neu bewertet werden, so Beitz.

„Mit Freude haben wir den Vertrag entgegengenommen und werden auch künftig für Neumünster und die rund 40 Umlandgemeinden vollen Einsatz für den Tierschutz geben“, sagte Bianca Schenk vom Tierheim Wasbek. 284 Fundtiere haben sie und ihr Team seit Kooperations-Beginn im vergangenen Jahr aufgenommen.

Die ehemalige Tierauffangstelle in Neumünster wurde 2016 wegen baulicher, hygienischer und personeller Defizite geschlossen. Inzwischen hat sich der Tierschutzverein neu konstituiert und er investiert in die Einrichtung mit dem Ziel, möglichst schnell wieder einen Kooperationsvertrag mit der Stadt Neumünster abschließen zu können.

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