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Bescherung im tierpark : Tiere rissen sich um ihre Weihnachtsgaben

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die große Fütterung am Heiligen Abend war ein Spaß für die Besucher.

shz.de von
erstellt am 27.Dez.2013 | 09:00 Uhr

Sogar für die Wollschweine gab es am Heiligen Abend einen extra mit Karotten geschmückten Weihnachtsbaum im Gehege. Tierpfleger Mario Lichtenberg musste die Schweine zwar mit Möhren etwas anfüttern, doch dann nahmen sie Besitz von ihrem Baum. Das war einer der Höhepunkte bei der inzwischen schon traditionellen Weihnachtsfütterung im Tierpark, an der 160 Gäste aller Altersgruppen teilnahmen, trotz des nicht gerade angenehmen und stürmischen Wetters.

Zuvor hatte Verwaltungschefin Viola Effenberger die Gäste im Affenhaus bei Punsch und weihnachtlichem Gebäck begrüßt. Simone Schwarzenberger las für die zahlreichen Kinder eine lustige Weihnachtsgeschichte vor, und dann riefen die lautstark nach dem Weihnachtsmann, der sie zur Fütterungsrunde begleitete. Zuvor durften sich alle Kinder aus seinem Sack mit Leckereien versorgen. Zooassistentin Verena Kaspari und Viola Effenberger unterhielten die Gäste mit zusätzlichen Informationen über die Tiere.

Bei den Berberaffen begann der Rundgang. Kaum hatten der Weihnachtsmann und seine unter den Kindern ausgesuchten Helfer die ersten Pakete in die Anlage geworfen, machten sich die pfiffigen Affen sofort an die Arbeit. Zur Gaudi der Zuschauer war die Verpackung schnell aufgerissen und Nüsse, Bananen oder Apfelsinen aus der Holzwolle hervorgeholt. Flott vertrieben sie Konkurrenten, um sich dann genüsslich den Kostbarkeiten zuzuwenden.

Danach zogen die Tierfreunde zu den Rentieren. Oma, Josefine und Tarzan, drei Esel, auch weihnachtlich geschmückt, begleiteten den Zug bei der Wanderung durch den Tierpark. Zur Überraschung der Gäste servierten die Tierpfleger den Polarfüchsen und später den Wölfen eine riesige Wurst, die sie in Scheiben schnitten. Die durften die Weihnachtsmannhelfer dann in den Gehegen verteilen. Verena Kaspari erklärte aber den staunenden Zuschauern, dass das eine eigens für die Tiere hergestellte Wurst sei.

Auf dem weiteren Weg staunten die Besucher erneut, denn auch zwei Pferde bekamen einen Sack mit einer Weihnachtsration. Im Nu hatte eines der Tiere den Sack mit den Hufen aufgerissen, um an die Leckereien zu kommen. Ein totales Gewusel entstand anschließend im Streichelzoo: Kinder mit Händen voller Futter und Schafe rannten sich vor Freude fast gegenseitig um.

Den Abschluss bildete die Fütterung der possierlichen und neugierigen Seehunde, die sich mit ihren Schwimmkünsten für die zusätzliche Fütterung und für den Beifall der Gäste offenbar bedanken wollten.


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