Bundesjugendlager : THW hat ein eigenes Logistik-Lager

Dieter Johnsen, Chef des THW-Logistikzentrums in der früheren Hindenburg-Kaserne, transportiert mit einem Gabelstapler Paletten mit Sandsäcken, die unter anderem zum Beschweren der Zelte benötigt werden. Das Blaulicht hat er zum Spaß eingeschaltet.
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Dieter Johnsen, Chef des THW-Logistikzentrums in der früheren Hindenburg-Kaserne, transportiert mit einem Gabelstapler Paletten mit Sandsäcken, die unter anderem zum Beschweren der Zelte benötigt werden. Das Blaulicht hat er zum Spaß eingeschaltet.

In der ehemaligen Hindenburg-Kaserne werden sämtliche Waren für das Treffen umgeschlagen. 500 Großfahrzeuge sollen dort stehen.

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03. August 2016, 08:15 Uhr

Neumünster | Wenn Ministerpräsident Torsten Albig heute Abend das 16. Bundesjugendlager vom Technischen Hilfswerk (THW) auf dem Gelände der Holstenhallen eröffnet, schnaufen 13 Helfer der Organisation in der ehemaligen Hindenburg-Kaserne erst einmal durch. Dort ist das Logistikzentrum für die Mammutveranstaltung mit rund 4000 Jugendlichen aus ganz Deutschland untergebracht. Und von dort aus lief in der vergangenen Woche der gesamte Aufbau. Die heiße Phase ist erstmal vorbei.

„Alles, was an Material angeliefert wurde und auch noch wird, schlagen wir hier um. Außerdem besorgen wir uns von hier aus den gesamten Nachschub, in großen Teilen von örtlichen Firmen“, erklärt der Chef des Logistikzentrums, Dieter Johnsen aus dem Ortsverband Celle. Neben Betten, Zelten, Küchenrollen und Schreibmaterialien stehen auch Verkehrsschilder, Fahrräder oder sogar eine Popcorn-Maschine in der ehemaligen Bundeswehr-Sporthalle. Das Lager für Gefahrstoffe ist nebenan aufgebaut. In der Halle gegenüber liegen unter anderem Sandsäcke auf Paletten. „Die benötigen wir zum Beschweren der Zelte und zum Überbau für Wasserleitungen“, erklärt Dieter Johnsen. Zudem sind neben Stromaggregaten und Lichtmasten rund 60 Großfahrzeuge auf dem Gelände abgestellt, vom Laster mit Anhänger bis zum Radlader. „Wenn heute die Jugendlichen anreisen, werden am Ende bis zu 500 Großfahrzeuge auf dem ehemaligen Exerzierplatz stehen“, sagt Dieter Johnsen. Unterdessen liefen auf dem Holstenhallen-Gelände und bei der ehemaligen Standortverwaltung, wo die Wohn- und Schlafzelte aufgebaut werden, gestern die letzten Vorbereitungen.

Bis zum 10. August tauschen sich die Jugendlichen aus, erkunden Schleswig-Holstein und zeigen in über 100 Workshops ihr Können. Höhepunkt ist am Sonnabend der 16. Bundeswettkampf auf dem Gelände der IGS Brachenfeld mit 15 Mannschaften. > Ein Video zum Thema finden Sie auf shz.de

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