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Reformations-Jubiläum : Thesen anschlagen wie bei Luther

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Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Einfelder Kirchengemeinde lud zu einem Familienfest und wandelte dabei ein bisschen auf den Spuren des Reformators

Neumünster | Unter dem Motto „Mut tut gut“ veranstaltete die Kirchengemeinde Einfeld am Sonntag ein Familienfest zum Lutherjubiläum. Um Punkt 15.17 Uhr läuteten die Glocken des Gotteshauses an der Dorfstraße. Eine ungewöhnliche Zeit, die symbolisch für 500 Jahre Reformation stand. Schließlich hatte Martin Luther im Jahr 1517 seine 95 Thesen an die Tür der Wittenberger Schlosskirche genagelt.

„Menschen profitieren auch noch heute davon, was damals angestoßen wurde“, sagte Pastor Christian Dahl in seiner Andacht vor der Christuskirche. Er stand dabei auf einem Podest, das am Sonntagnachmittag jeder nutzen durfte, um aus erhöhter Position lauthals ei-gene Standpunkte kundzutun.

Getreu dem Motto des Tages durften die Besucher Mut beweisen und mit etwas Hilfe auf einer Slackline (ein zwischen zwei Bäumen befestigtes Seil) entlangspazieren. Wer wollte, durfte sich eine Lutherrose ausmalen und sie sich zu einem Anstecker pressen.

Diakonin Iris Bendzuk schlüpfte in die Rolle Luthers, erzählte aus dessen Leben und half Besuchern, ihrerseits Thesen nicht an die Kirchentür, aber zumindest an eine alte Holztür zu schlagen.

130 Besucher wurden am Sonntag gezählt. Die Kirchenjugend versorgte sie in „Jims Bar“ mit alkoholfreien Cocktails mit passenden Namen wie „Wartburg Walker“ oder „Thesen Traum“.

Der Gesangverein Eintracht Einfeld und die Mandolinengruppe begleiteten den besonderen Nachmittag musikalisch. „Wir werden das ganze Jahr hindurch verschiedene Aktionen rund um das Luther-Jubiläum veranstalten“, verriet Diakonin Iris Bendzuk. Auf dem Programm steht da beispielsweise eine „Kinderkirche“ am Sonnabend, 10. Juni, in der zeit von 10 bis 16 Uhr im Gemeindehaus der Kirchengemeinde Einfeld.

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erstellt am 16.Mai.2017 | 12:00 Uhr

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