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Schulerweiterung : Theodor-Litt-Schule soll erweitert werden

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Bau- und Vergabeausschuss gibt für einen neuen Verbindungsbau mit Kosten von 1,6 Millionen Euro grünes Licht

shz.de von
erstellt am 01.Apr.2017 | 08:30 Uhr

Neumünster | Stimmt der Rat am Dienstag endgültig zu, können an der Theodor-Litt-Schule die Planungen aus dem Jahr 2015 umgesetzt werden: Der Bau- und Vergabeausschuss gab am Donnerstagabend mit fünf Stimmen von SPD und BFB bei Enthaltung von CDU und FDP grünes Licht für einen 1,6 Millionen Euro teuren Erweiterungsbau des Regionalen Berufsbildungszentrums an der Holstenstraße.

Die Planung sieht vor, das Gebäude der ehemaligen Pausenhalle und die jetzigen Schülertoiletten zunächst abzureißen. Dafür soll ein an das bestehende Haus angebundener zweigeschossiger L-förmiger Bau mit einer Grundfläche von 620 Quadratmetern entstehen. In dem neuen Innenhof mit etwa 130 Quadratmetern Fläche könnte später ein Bistro eingerichtet werden, heißt es von der Verwaltung. Der Neubau soll Platz bieten für das erweiterte Lehrerzimmer, drei zusätzliche Klassenräume sowie die Toiletten für Schüler und Lehrer. Ein Aufzug sorgt demnach für Barrierefreiheit. Die Planung ist mit der Schule abgestimmt und wurde bereits im Verwaltungsrat des Regionalen Berufsbildungszentrums vorgestellt.

Für SPD-Ratsfrau Franka Dannheiser ging der Antragstext der Verwaltung nicht weit genug. Sie pochte darauf, dass die Ratsversammlung nicht nur die Planung, sondern auch die Umsetzung des Bauvorhabens beschließt. Zudem soll der Bau- und Vergabeausschuss über Änderungen der Planung oder über eine Abweichung der Kosten unverzüglich informiert werden. Für die CDU sind einige Sachverhalte allerdings noch nicht klar. „Ich kann den Vorgang noch nicht ermessen, daher werden wir uns enthalten“, begründete Ratsfrau Helga Bühse das Votum.

Einstimmigkeit gab es hingegen zum Antrag „Barrierefreier Ausbau WC-Anlagen am Einfelder See“. Die Ratsversammlung kann damit am Dienstag zunächst den Startschuss für die umfangreiche Sanierung der Toiletten an der DLRG-Wachstation geben. Insgesamt sollen dann auch die Haushaltsmittel in Höhe von 210  000 Euro für alle drei WC-Anlagen am See freigegeben werden (der Courier berichtete).

Erwartungsgemäß kein Votum gab der Ausschuss zur Änderung der Straßenbaubeitragssatzung ab. Hier soll ein interfraktioneller Antrag zum weiteren Vorgehen in die Ratsversammlung eingebracht werden. Zurückgestellt wurde eine Große Anfrage der CDU zur Neugestaltung eines Teilstücks vom Kleinflecken mit Kopfsteinpflaster.

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