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Niederdeutsche Bühne : Thema Demenz wird spannend inszeniert

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

„De Panther“ wird ab Freitag, 14, Februar, gezeigt.

von
erstellt am 07.Feb.2014 | 08:00 Uhr

Einmal in jeder Spielzeit bringt die Niederdeutsche Bühne (NBN) ein Stück auf die Bühne, das ein bisschen aus der Reihe fällt, etwas ernster ist oder ein heikles Thema aufgreift. Am Freitag, 14. Februar, ist es wieder soweit, dann feiert um 20 Uhr „De Panther“ seine Premiere im NBN-Studio an der Klosterstraße 12. Das Volksstück hat Felix Mitterer geschrieben.

Marion Liebherr fährt auf der Heimfahrt vom Begräbnis ihres Gatten mit dem Auto einen älteren Mann an. Obwohl alles darauf hin deutet, dass sie es mit einem Betrüger zu tun hat, nimmt sie ihn mit in ihre Wohnung und hilft ihm, seine Erinnerung wieder zu finden. Ist er absichtlich in das Auto gelaufen, hat er sich tatsächlich verletzt, spielt er ihr nur etwas vor? Das bleibt ebenso im Dunkeln wie die Identität des Mannes. Und dann ist da noch Heinz, der angebliche Neffe von Marion Liebherrs verstorbenem Mann, der alle Register seiner schauspielerischen Begabung zieht, um an ihr Vermögen zu kommen – doch da hat er nicht mit dem mysteriösen Fremden gerechnet. Marion will herauszufinden, wer ihr Gast ist. Er ist dement, das scheint sicher. Oder spielt er ihr etwas vor wie einst ihr Mann?

Auf der Bühne stehen Heike Ingwersen, Dieter Milkereit und Michael Schmidt. Die Regie führt Wolfgang Schütz. Er beschreibt „De Panther“ so: „Die Handlung stürzt den Zuschauer von einer Unsicherheit in die andere. Es gibt keine Verlässlichkeiten, nur Fetzen, Placken, Teilchen wie aus dem Puzzle, das auf dem Tisch liegt. Die Welt tritt uns in der Sichtweise eines Dementen entgegen. ,De Panther‘ ist ein Theaterstück, das den Anstoß geben kann, sich mit dem Problem des Alterns und dem Phänomen der Krankheit Demenz auseinanderzusetzen.“ Das Stück ist spannend inszeniert, hat aber auch durchaus seine heiteren Momente.

Weitere Vorstellungen sind am 15. Februar (15 Uhr), 17. bis 19. Februar (20 Uhr), 22. Februar (20 Uhr), 23. Februar (16 Uhr, alle im Studio), 20. und 21. Februar (20 Uhr, Theater in der Stadthalle). Karten gibt es für 9 bis 12 Euro bei Auch&Kneidl und an der Abendkasse.

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