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Holsteinischer Courier

20. August 2017 | 10:20 Uhr

Wasbek : Tempomessung an der Hauptstraße

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Die Anwohner haben sich beschwert und wollen Tempo 30 durchsetzen. Geschwindigkeitsmessungen sollen Klarheit bringen.

Dem Beispiel der Ehndorfer Nachbarn folgend (der Courier berichtete) hat Wasbeks Bürgermeister Karl-Heinz Rohloff dafür gesorgt, dass im Oktober an der Hauptstraße ein Geschwindigkeits-Sehgerät der Schleswig-Holstein Netz AG aufgestellt wird. Insgesamt 33 Anwohner haben sich über eine Eingabe für die Einrichtung einer 30-Stundenkilometer-Zone ausgesprochen.

Die zulässige Höchstgeschwindigkeit beträgt 50 Stundenkilometer. Dazu erläuterte der Bürgermeister auf der Gemeindevertretersitzung am Mittwoch in Kühls Gasthof den zehn Zuhörern, dass das Geräte kostenlos ausgeliehen wird. 14 Tage lang wird das Tempo der Fahrzeuge erfasst. Das Gerät speichert rund um die Uhr alle gefahrenen Geschwindigkeiten auf. „Gefühlte Überschreitungen“, so Bürgermeister Rohloff, könnten sich dann bestätigen oder auch nicht. Die Auswertung der Datensätze wird also entscheiden, ob der Verlauf der Hauptstraße, wie von den Anwohnern eingefordert, von der Industriestraße bis zum Bahnübergang am Ortsausgang in Richtung Aukrug als Tempo-30-Zone ausgewiesen wird.

Außerdem wurde das Regenklärbecken von Mitarbeitern des Kreises Rendsburg-Eckernförde unangemeldet unter die Lupe genommen. Nun muss das Becken an der Hauptstraße von Schlammablagerungen gereinigt werden. Bürgermeister Rohloff wurde ermächtigt, die Maßnahme auszuschreiben und an den günstigsten Bieter zu vergeben.

Schließlich nahm der Gemeindechef die Sitzung zum Anlass, mit Günter Frenzel (CDU) und Gerd Schwarz (SPD) zwei Urgesteine der Wasbeker Kommunalpolitik zu verabschieden. Während Frenzel sich über 25 Jahre ununterbrochen in das Gemeinwohl einbrachte, prägte Schwarz insgesamt 31 Jahre über alle Parteigrenzen hinweg die Ortspolitik. Mit Ute Langrock, Mandatsträgerin der Wählergemeinschaft Bürgerliche Mitte in Wasbek (BMW), konnte Rohloff auch die einzige Frau im 13-köpfigen Gemeinderat auf das Ehrenamt verpflichten. Sie rückte für ihren Fraktionskollegen Kai Höftmann nach, der wie berichtet aus persönlichen Gründen nach der Kommunalwahl im Mai auf sein Mandat verzichtet hatte.








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erstellt am 27.Sep.2013 | 06:00 Uhr

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