Baustelle : Tempo 30 über der A 7

Die Ampeln an der Baustelle Gewerbepark Eichhof wurden gestern abgestellt, weil sie den Verkehr nicht korrekt regelten. Der Stau löste sich auf; der Verkehr floss meistens reibungslos wie hier in Fahrtrichtung Neumünster kurz vor der Brücke über die A 7.
Die Ampeln an der Baustelle Gewerbepark Eichhof wurden gestern abgestellt, weil sie den Verkehr nicht korrekt regelten. Der Stau löste sich auf; der Verkehr floss meistens reibungslos wie hier in Fahrtrichtung Neumünster kurz vor der Brücke über die A 7.

Ampeln fallen wegen Softwarefehler bis Montag aus / Polizei hat die Lage im Blick

shz.de von
14. Februar 2015, 07:00 Uhr

Neumünster | Gestern Vormittag schoben sich an der Abfahrt Nord der A 7 genervte Autofahrer im Schritt-Tempo an der Baustelle für den neuen Knotenpunkt zum Gewerbepark Eichhof in Richtung Neumünster: Die Ampeln, die den Verkehr mit einer Synchronschaltung fließen lassen sollten, wurden um 7 Uhr freigeschaltet, taten aber nur eine halbe Stunde ihren Dienst. Dann streikte die Technik. „Um den Stau wieder aufzulösen, haben wir die Ampeln wieder ausgeschaltet“, sagte Gundula Schuhmacher, Projektleiterin der Stadt für den neuen Gewerbepark.

Nach einer Untersuchung wurde klar, dass es an den Detektoren der Ampelanlage lag. Die sollen auf Grün schalten, wenn ein Rückstau auf die A 7 droht, und den West- und Ostknoten synchronisieren, erklärte die Projektleiterin. Doch so schnell wie gehofft konnte der Fehler nicht behoben werden: „Die Detektoren müssen von einem Spezialisten aus Hamburg ausgetauscht werden. Bautechnisch ist alles in Ordnung, aber die Software ist defekt und muss neu eingespielt werden. Das wird erst am Montag passieren“, erklärte Gundula Schuhmacher.

Mit abgeschalteten Ampeln lief der Verkehr am Nachmittag weitgehend reibungslos. Sicherheitshalber wurden im direkten Bereich über der A 7 Tempo-30-Schilder aufgestellt. Trotzdem fädelten sich einige Autofahrer aus Richtung Kiel so flott in die einspurige Fahrbahn Richtung Neumünster ein, dass die aus Rendsburg Heranfahrenden ordentlich in die Eisen gehen mussten. „Die Polizei hat das im Blick und greift bei Rückstaugefahr ein“, betonte Gundula Schuhmacher.

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