Viele Plattfüße? : TBZ sagt: Wir sind es nicht!

Streugut sei nicht Ursache für Schäden an Fahrrädern, sagt das Technische Betriebszentrum.

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15. März 2013, 09:55 Uhr

Neumünster | Da fühlte sich wohl jemand zu Unrecht an den Pranger gestellt: Ein Plattfuß am Fahrrad ist ärgerlich - aber das liegt nicht am Streusand, den das Technische Betriebszentrum (TBZ) der Stadt verteilt. Das TBZ reagierte mit einer Pressemitteilung offenbar auf mehrere Leserbriefe im Courier. Die Autoren hatten auffallend viele Plattfüße beklagt und das mit dem Streugut in Verbindung gebracht.

In Neumünster werde seit einigen Jahren nur Streusand der Korngröße 1 bis 3 Millimeter verwandt. "Dadurch werden keine Reifen beschädigt", teilt das TBZ mit. Bürger oder Dienstleister benutzten aber auch gröberen Split, der bei dickeren Schneedecken auch sinnvoll sei. "Bei unseren in der Regel geringen Schneefallmengen ist im Stadtbereich abstumpfender Streusand besser geeignet", so das TBZ.

Das städtische Streugut bleibe den Winter über liegen, damit bei wieder auftretender Glätte bereits abstumpfendes Material liege. Das habe sich bewährt. Ab Ende März werde das Streugut aber nach und nach aufgenommen.

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