Trappenkamp : Tappenkamp investiert in die Zukunft

Bagger statt Spaten: Für den symbolischen Baustart der Erweiterung der Kindertagesstätte Pusteblume durfte Trappenkamps Bürgermeister Harald Krille einmal auf den Bagger klettern und mit den Architekten Christiane und Kuno Feddersen einen Blick nach vorn werfen. Hier entstehen 30 neue Betreuungsplätze für Kinder.
Foto:
Bagger statt Spaten: Für den symbolischen Baustart der Erweiterung der Kindertagesstätte Pusteblume durfte Trappenkamps Bürgermeister Harald Krille einmal auf den Bagger klettern und mit den Architekten Christiane und Kuno Feddersen einen Blick nach vorn werfen. Hier entstehen 30 neue Betreuungsplätze für Kinder.

Die Kita-Kinder bekommen mehr Platz. Die Franz-Bruche-Sporthalle wird modernisiert. Und das Feuerwehrgerätehaus soll erneuert werden.

shz.de von
17. Januar 2018, 16:29 Uhr

Trappenkamp | Bestandspflege, die Entwicklung neuer Baugebiete, Wohnraum für Senioren und die Ansiedelung von Gewerbebetrieben sind Themen, die Trappenkamp neben Kinderbetreuung, Schule oder Flüchtlingsintegration bewegen – und das mit Erfolg.

Bürgermeister Harald Krille traf sich jetzt zum Beispiel mit den Architekten Christiane und Kuno Feddersen an der Kindertagesstätte Pusteblume in der Königsberger Straße. 950 000 Euro sollen hier in eine Erweiterung investiert werden. Dabei entstehen 35 neue Betreuungsplätze mit 20 Plätzen für über dreijährige Kinder und 15 Plätze für eine altersgemischte Gruppe, sagte Krille. Im Herbst 2018 sollen die neuen Räume bezugsfertig sein, meinte Kuno Feddersen. Der gestiegene Platzbedarf sei nicht allein dem normalen Kinderzuwachs geschuldet. In den Neubaugebieten der Gemeinde hätten sich auch viele junge Familien mit Kindern angesiedelt, so Krille. Eine Übergangslösung für den gestiegenen Platzbedarf wurde mit der Außenstelle Pusteblümchen in der Iserstraße geschaffen.

Allerdings gilt es nicht nur für die Kleinsten Raum und Betreuungsangebote zu schaffen, sagte Krille. Wenige Meter neben dem Familienzentrum Pusteblume liegt die Franz-Bruche-Sporthalle. Hier wird seit einigen Monaten fleißig gewerkelt, um die 50 Jahre alte Sporthalle fit für die aktuellen Anforderungen zu machen. Zu den ebenfalls vom Architektenbüro Feddersen betreuten Arbeiten zählen die energetische Sanierung , eine neue Hallenbeleuchtung, Deckenerneuerungen, Heizungs- und Lüftungsmodernisierungen und ein Anbau mit Platz für Abstellmöglichkeiten.

Nach den umfangreichen Arbeiten, die vom Herbst bis jetzt dauerten, kann die Halle seit etwa 14 Tagen wieder voll genutzt werden, erklärte Kuno Feddersen. Die Restarbeiten würden den Sportbetrieb kaum stören. 860 000 Euro hat die Gemeinde hier investiert. Das kommt nicht nur den 1050 Trappenkamper Schülern, sondern auch vielen Sportvereinen zugute, erklärte Trappenkamps Bürgermeister. Außerdem fließe ein Großteil des Geldes durch den Einsatz von Betrieben aus der Region auch direkt in diese zurück.

„Eigentlich bräuchten wir eine neue große Halle, so groß ist die Nachfrage nach Hallenzeiten für den Sport“, erläuterte Harald Krille. Allerdings stünden dieses Jahr zunächst andere Vorhaben auf der Tagesordnung. Dazu gehört der Neubau des Feuerwehrgerätehauses in der Hermannstädter Straße.

zur Startseite

Kommentare

Leserkommentare anzeigen