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Ballettschule Tavormina : Tänzerische Vielfalt der Extraklasse

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Schüler der Ballettschule Tavormina verzauberten ihr Publikum im Theater in der Stadthalle mit ausgefeilten Choreografien.

shz.de von
erstellt am 12.Dez.2016 | 08:30 Uhr

Neumünster | „Zauberhafte Ballett-Träume“ – der Name war Programm. Am Sonnabend und Sonntag bewiesen die Schüler der Ballettschule Tavormina ihr tänzerisches Können vor über 1000 begeisterten Zuschauern im Theater in der Stadthalle. Neben Choreografien aus bekannten Balletten wie Carmen, Dornröschen und Nussknacker präsentierten die Eleven unter anderem moderne Tänze, Solo-Variationen und den berühmten Spitzentanz „Pas de Quatre“, den Tanz der vier Schwäne aus Schwanensee.

„Zum pädagogischen Konzept unserer Schule gehört auch, dass die Schüler das Erlernte vor Publikum auf großen Bühnen präsentieren“, sagte Imke Tavormina. Auch deshalb buche sie alle zwei Jahre das Theater. Gemeinsam mit Lucy Squire und ihrer Tochter Francesca Letizia Tavormina hatte die diplomierte Ballett- und Tanzpädagogin ein vielfältiges Programm mit insgesamt 34 Stücken einstudiert. Den Anfang machte „Mein erster Ball“ aus der Fledermaus. 14 Ballettschülerinnen füllten die große Bühne mit einer ästhetischen Nummer von jungfräulicher Mädchenhaftigkeit.

Entzückendes präsentierten die kleinen Tänzer. In liebevollen Kostümen zeigten sie, was „Aufregung im Spielzeugladen“ bedeutet, und welch eine Disziplin und Körperbeherrschung bereits die Jüngsten an den Tag legen, damit eine Aufführung gelingt und nicht im Chaos endet.

Die Freude am Tanz steht bei den Lehrerinnen der Tanzschule Tavormina im Mittelpunkt ihres pädagogischen Konzeptes. Das fängt bei der tänzerischen Früherziehung für Dreieinhalbjährige an und hört in den professionellen Klassen, bei denen eine Ausbildung zum Tänzer oder Tanzpädagogen angestrebt wird, noch lange nicht auf. Ein mitreißender „Can Can“ gehörte ebenso zum Programm, wie die sanfte „Große Variation aus Dornröschen“, bei der verschiedene Altersklassen gemeinsam tanzten.

Fröhlich, spritzig und mit vor Stolz geröteten Wangen zeigten sich die kleinen „Tannenbäumchen“. „Sind sie nicht hinreißend?“, schwärmte Besucherin Hilke Wagner. „So klein, so süß. Und alle träumen vom Spitzentanz“, war sich die Besucherin sicher. Sie selbst habe als Kind Ballet getanzt und ihr großes Ziel war Spitze zu tanzen. „Das ist jetzt 40 Jahre her und längst Vergangenheit“, sagte die Bad Bramstedterin, die Faszination für das Ballett sei über all die Jahre geblieben.

Mehr als zwei Stunden lang bewiesen die Künstler ihre tänzerische Vielfältigkeit. Vom begeisterten Publikum ernteten sie dafür tosenden Applaus. „Zauberhafte Ballett-Träume“ war ein großartiger Ballettabend mit wunderschönen Bildern, die noch lange nachhallen.
 

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