Autobahn-Ausbau : SWN verlegen Kabel in Unterführungen

In der Unterführung der (alten) Rendsburger Straße in Richtung Krogaspe werden derzeit Stromleitungen verlegt, um Platz für die neuen Fundamente der Autobahn zu schaffen.   
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In der Unterführung der (alten) Rendsburger Straße in Richtung Krogaspe werden derzeit Stromleitungen verlegt, um Platz für die neuen Fundamente der Autobahn zu schaffen.  

Um Platz für breitere Fundamente zu schaffen, müssen zahlreiche Leitungen verlegt werden

shz.de von
05. September 2013, 07:30 Uhr

Auch große Baustellen fangen ganz klein an: Im Vorgriff auf den Ausbau der Autobahn ab kommenden Jahr haben die Stadtwerke damit begonnen, Stromkabel und Versorgungsleitungen aus den künftigen Baustellen- und Brückenbereichen zu verlegen.

Bereits seit Montagmorgen haben Tiefbauer dazu die Straßendecke in der Unterführung der (alten) Rendsburger Straße in Richtung Krogaspe aufgerissen. Die Straßen sind bei den Unterführungen nur einseitig befahrbar; der Verkehr wird über Baustellenampeln gesteuert.

Das Problem: Weil die Fundamente der Unterführung für den sechsspurigen Ausbau der Autobahn zu beiden Seiten um mehrere Meter verbreitert werden, müssen zunächst sämtliche Ver- und Entsorgungsleitungen im Untergrund aus dem Weg geräumt werden. In beiden Unterführungen verlaufen Kabel – in Padenstedt auch Wasser und Gasleitungen – für die neuen Planungen zu dicht am Fuß der Fundamente. Statt neben der Fahrbahn sollen sie künftig unter der Straße verlaufen.

Die Stadtwerke lassen die Arbeiten im Auftrag der Schleswig-Holstein Netz AG ausführen, die seit der Übernahme der SWN-Leitungen 2010 für das Netz verantwortlich zeichnet. Die Kosten für die Verlegung der Leitungen teilt sich die Netz AG mit der Deges (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und -baugesellschaft). Sie plant und betreut den Ausbau der A 7. Nach Auskunft der Netz AG müssen allein im Netzgebiet Neumünster (zwischen Großenaspe und Bordeholm) 16 betroffene Strom-, Gas- oder Steuerungskabel verlegt werden. Die Kosten dafür werden auf rund 250 000 Euro geschätzt. Bis Ende Oktober sollen sämtliche Arbeiten abgeschlossen sein.

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