Neumünster : SWN unterstützten Projektstarter

Teamspiel für das Ehrenamt: Tino Schmelzle (von links), Erk Westermann-Lammers, Simone Bock, Philip Watermeier, Manfred Bruhn und Stadtpräsidentin Anna-Katharina Schättiger.
Teamspiel für das Ehrenamt: Tino Schmelzle (von links), Erk Westermann-Lammers, Simone Bock, Philip Watermeier, Manfred Bruhn und Stadtpräsidentin Anna-Katharina Schättiger.

Die Stadtwerke Neumünster (SWN) werden Partner der Spendenplattform „Wir bewegen Schleswig-Holstein“ von der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IBSH).

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27. Februar 2018, 11:00 Uhr

Das erste Projekt, das die Stadtwerke unterstützen werden, ist der Inklusions-Schwimm-Cup, der in diesem Sommer startet.

„Wir wollen damit das Ehrenamt stärken und verschiedene Projekte unterstützen“, erklärte SWN-Geschäftsführer Tino Schmelzle. Die Stadtwerke wollen als Multiplikator auf die Plattform aufmerksam machen und sind für Projektstarter auch Ansprechpartner vor Ort.

Auf der Spendenplattform können Vereine oder Institutionen ihre Projektideen einstellen, für die sie Spenden sammeln möchten. „Voraussetzung dafür ist, dass es sich um ein gemeinnütziges Projekt innerhalb Schleswig-Holsteins handelt und dass dieses abgeschlossen ist. Die Miete für ein Vereinsheim dort einzustellen, geht zum Beispiel nicht“, erklärt Plattform-Managerin Jana Möglich. Ein Vorteil diese Plattform sei, dass jeder Spender genau weiß, wofür er sein Geld ausgibt. Es werde eine Summe als Spendenziel eingetragen und dann gelte das Alles-oder-nichts-Prinzip: „Das heißt, wenn die Summe nicht erreicht wird, bekommen die bisherigen Spender ihr Geld zurück, damit schaffen wir Transparenz“, so Erk Westermann-Lammers, Vorstandsvorsitzender der IBSH. Seit dem Start der Plattform im März 2015 konnten auf diesem Wege bereits rund 290 000 Euro an 149 Projekte ausgeschüttet werden, davon allein 160 000 Euro in 2017.

„71 Prozent der Projekte erreichen ihr Spendenziel“, sagte Westermann-Lammers weiter. „Wir benötigen 3000 Euro für die Medaillen“, sagte Manfred Bruhn, Wettkampfleiter und Organisator des Inklusions-Schwimm-Cups. Vor fünf Jahren wurde der landesweit einmalige Schwimm-Cup des Polizei-Sportvereins (PSV) unter dem Namen „Wettbewerb der Vielfalt“ aus der Taufe gehoben. Umbenannt habe man das Event, um das Schwimmen mehr in den Vordergrund zu rücken. „Die Sportler waren immer begeistert und der Zuspruch groß, aber es wurde jedes Mal knapp mit der Finanzierung“, so Bruhn. Mit der Spendenplattform soll sich das ändern.

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