SWN machen Schüler für Ausbildung fit

Sie versprechen sich von der Kooperation wertvolle Erfahrungen für die Schüler. Schulleiter Thorsten Petersen und SWN -Ausbildungsleiterin Erna Husser (Mitte) unterzeichneten die Vereinbarung, die von Anja Haensgen, Beauftrage für berufliche Orientierung an der Böcklerschule, eingefädelt wurde.
Sie versprechen sich von der Kooperation wertvolle Erfahrungen für die Schüler. Schulleiter Thorsten Petersen und SWN -Ausbildungsleiterin Erna Husser (Mitte) unterzeichneten die Vereinbarung, die von Anja Haensgen, Beauftrage für berufliche Orientierung an der Böcklerschule, eingefädelt wurde.

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01. Juni 2018, 13:23 Uhr

Schüler der vierten Klasse schmettern zur Eröffnung einen flotten Popsong, das Podest, auf dem die Urkunden zur Unterschrift bereit liegen, ist mit Blümchen geschmückt. Und der hauseigene Catering-Service reicht den Gästen taufrische Sommerdrinks: Keine Frage, die Hans-Böckler-Schule ist stolz auf ihre neue Partnerschaft mit den Stadtwerken (SWN).

Mit einem keinen Festakt besiegelten Schulleiter Thorsten Petersen und SWN-Ausbildungsleiterin Erna Husser gestern Vormittag den neuen Kooperationsvertrag zwischen Schule und Stadtwerken, der die berufliche Orientierung an der Grund- und Gemeinschaftsschule voranbringen soll.

Künftig werden die Schüler ab der siebten Klasse einmal jährlich in die Ausbildungszentren der Stadtwerke eingeladen, um ihnen einen lebensnahen Eindruck von Ausbildung zu vermitteln und sie für die künftige Bewerbungen fit zu machen.

So lernen die Schüler etwa, welche Fehler sich bei der Vorstellung beim künftigen Arbeitgeber oder Lehrmeister vermeiden lassen und erfahren aus erster Hand – von den SWN-Azubis– was sich tatsächlich hinter bestimmten Berufsbildern verbirgt. „Viele Jugendliche wissen gar nicht, wie vielschichtig bei den Stadtwerken ausgebildet wird“ erklärte Ausbildungschefin Erna Husser.

Ähnliche Kooperationen unterhalten die SWN bereits zu vier weiteren Schulen. Das Konzept kommt einem neuen Trend unter Schülern entgegen: Immer mehr Neuntklässler entscheiden sich, ein Schuljahr dranzuhängen, um sich weiter zu qualifizieren oder mehr Zeit für die Berufswahl zu gewinnen.

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