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Holsteinischer Courier

11. Dezember 2017 | 11:18 Uhr

Superstimmung auf dem Großflecken

vom

Schichtwechsel der Generationen beim NDR-Fest: Erst kamen Familien und Ältere auf ihre Kosten, später dominierten die Jüngeren

shz.de von
erstellt am 05.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Neumünster | Mit toller Musik ging es nach der Stadtwette auf dem Großflecken weiter. Der US-Soulsänger Sydney Youngblood und die von der Insel Föhr stammende Band Stanfour sorgten mit tollen Bühnenshows für beste Unterhaltung und Jubel bei den Fans.

Ein besonderes Erlebnis hatte Jacline Brauer (31) aus Hamburg: Am Freitag hatte sie ihr Vater Albert Brauer (73) aus Ruthenberg angerufen: "Ich habe beim Holsteinischen Courier eben zwei Karten für ein Treffen morgen mit Stanfour gewonnen. Kommst Du mit?" Die Produktionsassistentin jubelte.

Am Sonnabend um 21.45 Uhr war es soweit: Aufgeregt schüttelte Jacline Brauer vor ihrer Garderobe im Rathaus den Jungs der Band die Hand. Gut zehn Minuten nahmen sich Sänger Konstantin Rethwisch und seine Band vor ihrem Auftritt Zeit für ein lockeres Gespräch. Geplaudert wurde vor allem über den VfR und das Pokalspiel gegen Hertha BSC. Doch Jacline Brauer interessierte noch etwas anderes: "Ihr hattet ja zwischendurch mal Durststrecken. Wie groß ist da die Verlockung, sein Privatleben offen zu legen, um wieder mehr Aufmerksamkeit zu bekommen?", fragte sie. Das sei kein Thema, entgegnete Konstantin Rethwisch: "Es gibt immer was zu tun, und unsere Fans sind uns zum Glück treu." Ein kurzes Interview mit dem Team des Schleswig-Holstein-Magazins - dann war die Zeit auch schon um. Jacline Brauer schwärmte: "Die Jungs sind toll."

Das Treffen und das anschließende Konzert waren aber nur der Höhepunkt des Gewinns. Bereits ab 18 Uhr durften Vater und Tochter Brauer sich hinter den Kulissen und auf der Bühne umsehen. Begleitet von NDR-Mann Christopher Kuck informierten sie sich zum Beispiel in den Fernseh- und Hörfunk-Übertragungswagen, schauten sich im Backstage-Bereich um und aßen mit dem NDR-Team Frikadellen mit Kartoffeln und Bohnen.

Polizei und Rettungsdienst verlebten einen ruhigen Abend. Fazit von Stadtsprecher Stephan Beitz am nächsten Morgen: "Das war der Hammer!" NDR und Stadt zählten 18 000 Besucher. Die waren nicht alle gleichzeitig auf dem Platz, sondern es gab einen regelrechten "Schichtwechsel" der Generationen.

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