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Bescherung im Tierpark : Süßes für die Tiere und die Kinder

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

130 Erwachsene und 70 Kinder kamen zur Bescherung in den Tierpark. Die Weihnachtsgeschichte fiel in diesem Jahr modern aus.

shz.de von
erstellt am 27.Dez.2015 | 17:40 Uhr

Neumünster | Erdnüsse für die Affen, Schokolade für die Kinder und Karotten für die Schweine: Es ist bereits Tradition, dass die Bescherung an Heiligabend im Tierpark zur Mittagszeit beginnt. „Ab 11 Uhr treffen die ersten Besucher im Affenhaus ein. Die Erwachsenen machen es sich bei Punsch und Keksen gemütlich und die Kinder schmücken zwei Weihnachtsbäume mit Karotten – das sind die Geschenke für die Schweine“, verriet Mitarbeiterin Simone Schwarzenberger am Donnerstag.

Pünktlich um 12 Uhr begrüßte die zoologische Leiterin Verena Kaspari ihre Gäste, Simone Schwarzenberger verschwand in einen Nebenraum und schlüpfte in ihr Engelskostüm. Die Aufregung der Kinder stieg von Minute zu Minute. „Wir kommen bereits im dritten Jahr an Heiligabend in den Tierpark“, sagte Jan Wrobel. Für den Familienvater aus Kiel ist die Veranstaltung eine tolle Möglichkeit, um seine beiden Kinder, den achtjährigen Paul und seine zwei Jahre jüngere Schwester Sarah, auf Weihnachten einzustimmen, „und meine Frau freut sich, die Vorbereitungen zuhause in Ruhe machen zu können.“

Viele Besucher schienen das ähnlich zu sehen. 70 Kinder hüpften aufgeregt um die Beine ihrer Väter oder zogen an den Händen ihrer Großeltern. Es sollte endlich losgehen. Die Bescherung der Tiere zählt in jedem Jahr zu den Höhepunkten der Veranstaltung. Bevor die Menschentraube von Gehege zu Gehege zog, um die Tiere mit Leckereien zu beschenken, erzählte Weihnachtsengel Simone Schwarzenberger die Geschichte von der Geburt Jesu. „Ich suche jedes Mal nach einer neuen Version“, sagte sie. In diesem Jahr fiel die Weihnachtsgeschichte modern aus. Danach traf der lauthals gerufene Weihnachtsmann ein und gab den mit Süßigkeiten behängten Baum zum Plündern frei. „Für jedes Kind ein Stück“, darauf bestand der Weihnachtsmann. Kurzzeitig waren die Tiere vergessen. Aber nur kurz. Als der Weihnachtsmann drei freiwillige Helfer gewählt hatte und Verena Kaspari bekannt gab, dass an Heiligabend eine Ausnahmeregel gelte, und jeder zu den Affen ins Gehege gehen könne, gab es kein Halten mehr. Kinder warfen den Affen Erdnüsse zu, Erwachsene freuten sich über den Spaß im Gehege.

Zwei Stunden wanderten die 200 Besucher durch den Tierpark, beschenkten die neuen Göttinger Minischweine, machten bei den Rentieren Halt und beendeten ihren Rundgang bei den Seehunden.

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