Boostedt : Suche nach Leitungen verzögert Straßenbau

In Handarbeit suchten Thomas Beese (vorne), Mitarbeiter des beauftragten Tiefbauunternehmens, und die Mitarbeiter des Boostedter Bauhofes   Andre Kähler (von links) und Jens Ohlendorf in den letzten Tagen nach den Hausanschlüssen an der Bahnhofstraße.
In Handarbeit suchten Thomas Beese (vorne), Mitarbeiter des beauftragten Tiefbauunternehmens, und die Mitarbeiter des Boostedter Bauhofes Andre Kähler (von links) und Jens Ohlendorf in den letzten Tagen nach den Hausanschlüssen an der Bahnhofstraße.

Die Sanierungsarbeiten an der Bahnhofstraße dauern bis Ende September an.

shz.de von
12. September 2014, 07:45 Uhr

Boostedt | Die Bauarbeiten an der Boostedter Bahnhofstraße werden nicht vorzeitig beendet werden können. Nachdem der erste Bauabschnitt bei der Sanierung der Bahnhofstraße voll im Zeitplan abgewickelt werden konnte, werden die Arbeiten zwischen Feldstraße und nördlich des Dannbargs nun doch bis Ende September andauern.

Grund dafür sind die in diesem Bereich notwendigen Tiefbauarbeiten für die Erneuerung der Wasserleitung. Um allerdings die bestehenden Hausanschlüsse an die neue Leitung anschließen zu können, müssen diese jedoch zunächst einmal gefunden werden. Und das ist nicht immer einfach, da die alten Pläne die Lage der Leitungen oft nicht ausweisen. Deshalb heißt es zurzeit für die Mitarbeiter des Boostedter Bauhofs: schaufeln.

„Was wir hier alles finden, ist schon kurios. Damals haben die Straßenbauer wirklich alles einfach wieder reingeschmissen. Selbst Findlinge mit einem Gewicht von 400 bis 500 Kilogramm müssen wir hier rausholen. Heute wäre das undenkbar“, erklärten die Fachmänner.

Es wird noch ein paar Tage dauern, bis die Vollsperrung der Straße aufgehoben werden kann. „Angedacht ist das Aufbringen der Tragschicht für Donnerstag, 18. September. Doch wir müssen jetzt erst den Abschluss der Tiefbauarbeiten abwarten. Danach wird es noch einmal eine Sperrung für die Asphaltierung auf ganzer Länge geben. Dieser Termin steht aber noch nicht fest“, sagte dazu Niels Thomsen aus dem Bauamt.

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