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Nach dem Sturm : Sturmtief Xavier: Aufräum-Tour mit dem Buschhacker

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

TBZ-Mitarbeiter beseitigten Äste und kontrollierten Wanderwege. Landesforsten warnen vor dem Betreten der Wälder.

shz.de von
erstellt am 07.Okt.2017 | 10:00 Uhr

Neumünster | Nach dem kurzen, aber heftigen Sturm durch Tief Xavier ist Neumünster glimpflich davongekommen – im Gegensatz zu anderen Städten in Deutschland. Kein Mensch ist zu Schaden gekommen; an der Altonaer Straße war ein Baum auf ein Auto gefallen, meldete die Polizei. Das Technische Betriebszentrum (TBZ) war gestern dennoch den ganzen Tag auf Aufräum-Tour, um abgebrochene Äste wegzunehmen, umgekippte Bäume zu zersägen oder – wie auf dem Kuhberg (Foto links) – einen Baum zu fällen, der durch die orkanartigen Böen in Schieflage geraten war und umzufallen drohte. „Wir sind mit einer Hubsteiger-Kolonne unterwegs, bei der ein Buschhacker (links im Foto) dabei ist, mit dem Äste bis zu 16 Zentimeter Durchmesser zerhäckselt werden können“, sagte Holger Fockenga, beim TBZ zuständig für die Stadtbildpflege. Weitere vier Revierkolonnen waren mit Motorsägen unterwegs, um aufzuräumen, wie zum Beispiel im Falderapark und in den Teichuferanlagen. Kitas, auf deren Gelände Äste abgebrochen waren, hatten gestern Priorität. Auch Plakate und Schirme hatten gelitten (Foto Mitte/rechts). „Da sind wir heute noch nicht mit durch, wir werden da nächste Woche noch genug zu tun haben, das ist viel Kleinkram. Außerdem gehen die TBZ-Mitarbeiter Kontrolle auf Wander- und Waldwegen“, so Fockenga. Die Schleswig-Holsteinischen Landesforsten warnten gestern davor, die Wälder zu betreten – aufgrund von Unfallgefahr.

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