Streitpunkt Amtmannstraße: Die Stadt stellt sich im Beirat

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11. Februar 2016, 20:27 Uhr

In den Streit um die Kostenverteilung für die Sanierung der Amtmannstraße kommt möglicherweise wieder Bewegung. Die Bauverwaltung will nun offenbar doch an einer für den 24. Februar angesetzten Stadtteilbeiratssitzung teilnehmen, auf der die Anliegerbeiträge erneut zur Diskussion stehen. Tiefbauchef Ralf-Joseph Schnittker und Ute Spieler, Fachdienstleiterin Stadtplanung und Stadtentwicklung, wollen den Anliegern persönlich Rede und Antwort stehen. Das kündigten sie jetzt im Bauausschuss an.

Noch in der vergangenen Woche hatte Ute Spieler eine Einladung zur Sitzung ausgeschlagen. Begründung: Die Beitragspflicht für die Baumaßnahme sei im Beirat bereits im Oktober 2012 hinreichend dargelegt worden.

Stadtteilvorsteher Uwe Holtz hatte die rüde Absage im Courier als „Unverschämtheit“ gerügt: Er hält die Kostenbeteiligung der Anlieger für nicht gerechtfertigt. Die Stadt habe versäumt, die Straße in der Vergangenheit ordnungsgemäß in Stand zu halten, sagte Holtz, dass aber sei nicht den Anliegern anzurechnen. Außerdem gebe es „Ungereimtheiten“ bei der Frage, welche Kosten abgerechnet werden sollten, klagte Holtz.

Tiefbauchef Ralf-Joseph Schnittker widersprach: „Ich sehe keine Fehler in unserer Einschätzung.“

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