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Holsteinischer Courier

21. Oktober 2017 | 22:19 Uhr

Streitereien in der Flüchtlingsunterkunft

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

von
erstellt am 11.Dez.2015 | 00:32 Uhr

Gleich zwei Mal musste die Polizei in der Nacht zu gestern in der Flüchtlingsunterkunft am Haart Konflikte schlichten. Drei Beteiligte wurden zuvor bei einem Streit leicht verletzt.

Gegen 23.40 Uhr kam es nach einem vermeintlichen Handydiebstahl zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Irakern. Ein 18-Jähriger erlitt eine leichte Schnittverletzung im Gesicht und wurde im Krankenhaus ambulant behandelt. Sein Kontrahent (20) wurde vorübergehend in Polizeigewahrsam genommen. Kurz nach 2.30 Uhr entbrannte ein Streit zwischen drei Armeniern im Alter von 31 bis 38 Jahren und drei Irakern im Alter von 19 bis 25 Jahren. Der Grund für den Konflikt ist bislang unklar. Weil sich aber parallel zu der Auseinandersetzung die Stimmung insgesamt aufgeheizt hatte, wurde die ohnehin nachts in Neumünster vorgehaltenen Reservekräfte der Polizeidirektion für Aus- und Fortbildung Eutin zu Hilfe gerufen. Die Verstärkung musste allerdings nicht mehr eingesetzt zu werden. Die Beamten konnten die Ruhe rasch wieder herstellen. Es wurden Strafanzeigen wegen wechselseitig begangener Körperverletzungen geschrieben.

Bundespolizei entdeckte fünf junge Ausreißer



Am Mittwochabend musste sich die Bundespolizei in Neumünster erneut um fünf Kinder kümmern. Gegen 19.30 Uhr wurden zunächst zwei Mädchen im Alter von 12 und 14 Jahren nach einem Fahndungshinweis auf dem Bahnsteig entdeckt. Sie wurden in Obhut genommen und nach Feststellung ihrer Personalien an die Betreuerin einer Wohneinrichtung im Kreis Rendsburg-Eckernförde übergeben. Im Zug aus Kiel, der kurz darauf im Bahnhof einfuhr, entdeckten die Bundespolizisten dann noch drei weitere Kinder (12 bis 14 Jahre). Auch hier wurde zunächst die Identität geklärt. Sie waren aus der Jugendpsychiatrie in Kiel davongelaufen. Die Mutter brachte die Ausreißer zurück in die Klinik.

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