Grossenaspe : „Straße ist ein Prachtstück geworden“

Gestern wurde die Kreisstraße 111 (Bimöhler Straße / Kirchstraße) nach eineinhalb Jahren Sperrung vom Landrat Jan Peter Schröder (Mitte, links) und dem Großenasper Bürgermeister Torsten Klinger (Mitte, rechts) mit dem Durchschneiden eines Bandes in den Landesfarben offiziell wieder freigegeben.
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Gestern wurde die Kreisstraße 111 (Bimöhler Straße / Kirchstraße) nach eineinhalb Jahren Sperrung vom Landrat Jan Peter Schröder (Mitte, links) und dem Großenasper Bürgermeister Torsten Klinger (Mitte, rechts) mit dem Durchschneiden eines Bandes in den Landesfarben offiziell wieder freigegeben.

Landrat und Bürgermeister gaben Großenasper Ortsdurchfahrt frei. Fertigstellung der Straße soll mit dem Kirchengemeindefest gefeiert werden.

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28. März 2017, 09:00 Uhr

Grossenaspe | „Was lange währt, wird endlich gut. Aber mit Ihrer Geduld haben wir etwas Gutes geschafft.“ Diese Worte schickte der Landrat des Kreises Segeberg, Jan Peter Schröder, gestern Mittag der offiziellen Freigabe der am Freitag fertiggestellten Kreisstraße 111 (Bimöhler Straße / Kirchstraße) in Großenaspe voraus.

Ebenfalls erfreut über den nach eineinhalb Jahren Bauzeit glücklichen Abschluss der umfassenden Sanierungsmaßnahme äußerte sich auch Großenaspes Bürgermeister Torsten Klinger. „Die Straße ist ein Prachtstück geworden. Es war eine große Herausforderung für die Gemeinde. Doch ein besonderer Dank gilt den Einwohnern, die die langwierige Baumaßnahme mit großer Geduld mitgetragen haben“, erklärte er. Herzlich bedankte er sich außerdem bei Bernd Konrad, der die Sanierung als Vorsitzender des Planungs- und Maßnahmenausschusses begleitet hatte.

Gleichzeitig kündigte Klinger an, dass sich die Gemeinde an das Kirchengemeindefest Mitte Juli anschließen werde, um die neue Straße mit einem großen, gemeinsamen Bürgerfest zu feiern.
„Nach dem ersten Anstoß beim Kreis vor zwei, drei Jahren zur Erneuerung der Fahrbahndecke starteten die Arbeiten schließlich im Oktober 2015. Geplant war damals eine Bauzeit von 20 Wochen. Doch da sich die Gemeinde entschloss, in diesem Zuge auch das marode Kanalsystem, die Fuß- und Radwege sowie die Bordsteine zu sanieren, wurden schließlich 18 Monate daraus“, berichtete Konrad zum Verlauf der Arbeiten.

Insgesamt wurden auf der rund 1100 Meter langen Strecke in drei Bauabschnitten schließlich 1700 Meter Abwasser- und 750 Meter Regenwasserkanal verlegt. Auf 2300 Metern wurden beidseitig neue Granitbordsteine gesetzt sowie in gleicher Länge Geh- und Radwege neu gepflastert. Der Kreis investierte in die Sanierung 800 000 Euro. Und die Gemeinde kosteten die Arbeiten rund 1,4 Millionen Euro.

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