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Strafstoß beim VfR: "Man kann ihn geben, muss es aber nicht"

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erstellt am 05.Aug.2013 | 03:59 Uhr

Neumünster | Er hatte die Hand am Ball, doch parieren konnte VfR-Torhüter Marcus Hesse den alles entscheidenden Strafstoß von Herthas Sami Allagui nicht. Der 29-jährige Keeper stellte sich nach dem Abpfiff den Fragen der Courier-Sportredaktion.

Welche Gedanken schossen Ihnen in den Kopf, als Schiedsrichter Cortus in der 119. Minute auf den Punkt zeigte?

Hesse: Ich dachte sofort: Den holst du alleine schon für deinen Kapitän Finn Thomas raus. Denn der hatte bis dahin überragend gespielt. Und den Schützen Allagui kannte ich noch aus meiner Zeit bei Alemannia Aachen. Ich wusste, wo der hinschießen würde. Leider hat es nicht ganz gereicht.

Wie bewerten Sie die Entstehung des Elfmeters?

Man kann ihn geben, muss es aber nicht. Änis Ben-Hatira verhält sich clever im Duell mit Thomas, so ist Fußball.

Beim 1:1 sahen Sie nicht allzu gut aus, als sie weit aus dem Tor herauskamen. Was war los?

Die Viererkette war weit aufgerückt, der Pass kam genau in die Schnittstelle. Vielleicht hätte ich drinbleiben sollen, dann wäre die Szene für uns leichter zu klären gewesen. Auch hatte ich wohl das Tempo von Allagui unterschätzt, der den Ball an mir vorbeischiebt. Und so kam ich eine Zehntelsekunde zu spät.

Mit Ausnahme der Schlussminuten war vom Neumünsteraner Publikum kaum etwas zu hören. Hätten Sie sich mehr Unterstützung gewünscht?

Ja, durchaus. Besonders nach dem 1:2 war es richtig leise. Aber wie wir als Mannschaft, muss sich ebenso unser Publikum wohl noch entwickeln. Es war allerdings auch schwierig für die Neumünsteraner Zuschauer, da 1500 Hertha-Fans eine fantastische Stimmung gemacht und alle anderen in Grund und Boden gesungen haben.

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