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Arpsdorf : Stopp-Schilder an der Kreuzung bleiben

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Eine Zehnjährige beklagt sich über eine gefährliche Kreuzung in Arpsdorf.

shz.de von
erstellt am 25.Sep.2014 | 06:15 Uhr

Arpsdorf | Die Arspdorfer Kreuzung mit Stoppschild in Richtung Padenstedt beschäftigte vorgestern Abend die Gemeindevertreter. Den Anstoß gab die zehnjährige Marie-Louise.

Das Mädchen ist nach Aussage von Bürgermeister Peter Thomsen in der Gemeinde jüngste Beschwerdeführerin aller Zeiten. Die Schülerin hat die Gemeindevertreter unter anderem schriftlich wissen lassen, dass sie es doof findet, wenn Autofahrer aus Richtung Padenstedt kommend an der gefährlichen Kreuzung nicht das Stoppschild beachten. Darüber, so Marie-Louise, sollte doch mal in der Gemeindevertretersitzung gesprochen werden.

„Wir haben darüber schon mehrfach gesprochen“, gab Peter Thomsen bekannt. Doch gerade weil der Einmündungsbereich so unübersichtlich ist, sind die Autofahrer seiner Aussage nach gehalten die Stoppzeichen zu beachten. Schwere Unfälle gab es bislang nicht, betonte der Gemeindechef. Für einen kleinen Kreisel, wie beispielsweise vor der Meierei in Wasbek, fehlt den Arpsdorfer leider der Platz. Der Bürgermeister will Marie-Louise die Situation noch einmal persönlich erklären.

Konkrete Gutachteraussagen über den Zustand der kleinen gemeindeeigenen Störbrücke lassen immer noch auf sich warten. Das Bauwerk ist rund 50 Jahre alt. Seit rund einem Jahr wissen die Ortspolitiker um Bürgermeister Peter Thomsen, dass der Sand der aufgeschütteten Brückendämme in Bewegung geraten ist (der Courier berichtete). Ein Vorbericht sagt aus, dass das Brückenbauwerk auf zwölf Tonnen Nutzlast ausgelegt ist. Für Fahrzeuge mit mehr Gewicht muss die Brücke verstärkt werden. Doch das wissen die Arpsdorfer auch schon seit einem Jahr. Sie wollen den Untersuchungsbericht abwarten, um Entscheidungen zu treffen.

Einstimmig verabschiedet wurde die Neufassung der Ausschreibungs- und Vergabeordnung. Das war notwendig,
weil die Landesverordnung hinsichtlich der Vergabe von öffentlichen Aufträgen geändert worden ist.

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