Grossflecken : Stolperfallen sollen verschwinden

Das grobe Granitpflaster auf dem Großflecken ist Fahrradfahrern wie  Fußgängern  seit vielen Jahren ein Ärgernis. Die Politik  will jetzt  die Chancen für eine komplette Neupflasterung ausloten, die Stolperfallen vermeidet.  Die Kosten dürften in die Millionen gehen.
Das grobe Granitpflaster auf dem Großflecken ist Fahrradfahrern wie Fußgängern seit vielen Jahren ein Ärgernis. Die Politik will jetzt die Chancen für eine komplette Neupflasterung ausloten, die Stolperfallen vermeidet. Die Kosten dürften in die Millionen gehen.

Der Rat beauftragt die Verwaltung, die rechtlichen Voraussetzungen und die Kosten für eine Neugestaltung des Großfleckens zu prüfen.

shz.de von
05. Juni 2014, 08:00 Uhr

Neumünster | Der Großflecken soll ein neues Pflaster bekommen. Darin waren sich die Ratsfraktionen am Dienstagabend einig. Entsprechend gaben sie einvernehmlich Oberbürgermeister Dr. Olaf Tauras den Auftrag, die rechtlichen Voraussetzungen und die finanziellen Folgen zu prüfen.

„Wir müssen uns dem Thema politisch widmen, weil sich die Voraussetzungen in den letzten 25 Jahren geändert haben. Heute gibt es aufgrund einer immer älter werdenden Bevölkerung auch immer mehr Menschen mit Rollatoren. Und für die ist das Kopfsteinpflaster sehr hinderlich“, konstatierte SPD-Fraktionschef Uwe Döring. Volle Unterstützung signalisierte Helga Bühse (CDU). Ein neues Pflaster sorge für eine bessere Begehbarkeit und steigere die Attraktivität der Stadt, sagte sie. Bei der Prüfung und Planung eines neuen Pflasters sollten zudem die Belange von Seh- und Gehbehinderten berücksichtigt werden, forderte sie.

Er habe laut lachen müssen, als er von dem Vorschlag mit dem Kunstharz gehört hat, sagte Ralf Ketelhut (Grüne) in der Debatte. Kunstharz auf mineralischem Grund könne im Laufe der Zeit nur schlecht werden. „Außerdem ist der Abfall später hoch organisch und darf gar nicht einfach entsorgt werden, sondern müsste auf eine Sonderabfalldeponie“, sagte der Umweltingenieur.

Die Ergebnisse der Prüfungen sollen der Ratsversammlung bereits am 3. Juli vorgelegt werden. Sollten dann noch weitere Fragen der Kommunalpolitiker auftauchen, so soll die Verwaltung diese bis zur Sitzung am 16. September klären.

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