Arpsdorf : Störbrücke wird jetzt begutachtet

Mehr als 12 Tonnen dürfen die Fahrzeuge nicht wiegen, die die Störbrücke  bei Arpsdorf überqueren.
Mehr als 12 Tonnen dürfen die Fahrzeuge nicht wiegen, die die Störbrücke bei Arpsdorf überqueren.

Die Dämme geben nach. Allein das Gutachten kostet 14 000 Euro.

shz.de von
08. Juni 2014, 13:00 Uhr

Arpsdorf | Die kleine Brücke über die Stör, die der Gemeinde Arpsdorf gehört, kann noch von Fahrzeugen bis zu zwölf Tonnen befahren werden. Doch das Bauwerk ist rund 50 Jahre alt, und seit zirka einem Jahr wissen die Ortspolitiker sowie Bürgermeister Peter Thomsen auch, dass die aufgeschütteten Brückendämme dem Druck der Fahrzeuge langsam nachgeben. Allerdings sind nach Aussage von Bürgermeister Thomsen keine Bauunterlagen mehr für die Brücke zu finden. Dieses Manko bedauerten die Gemeindevertreter auf ihrer Sitzung sehr. Jetzt müssen sie einen Statiker beauftragen, der sie über den wahren Zustand aufklärt und Sanierungsmaßnahmen vorschlägt. Die Untersuchungen kosten rund 14 000 Euro.

Außerdem wurde Bürgermeister Thomsen beauftragt, hinsichtlich der baulichen Weiterentwicklung das Gespräch mit den Landesplanern zu suchen, um in Erfahrung zu bringen, ob sich im Außenbereich auf gemeindlichen Flächen noch Bauwünsche erfüllen lassen. Zu diesem Thema erklärte Thomsen, dass die Landesplanung der Kommune über den Regionalplan bis 2025 im Innenbereich noch sechs Baugrundstücke genehmigt hat.

Vertagt wurde die erste Änderung der Satzung über die Erhebung von Gebühren für die Beseitigung von Abwasser aus Kleinkläranlagen. Weil sich die Kosten von 122,60 Euro für eine Bedarfsabfuhr mehr als verdreifacht haben, meldeten die Gemeindevertreter Klärungsbedarf an. Der Bürgermeister soll den Sachstand prüfen und auf der nächsten Sitzung verkünden.

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