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Holsteinischer Courier

21. Oktober 2017 | 07:08 Uhr

Arpsdorf : Störbrücke muss saniert werden

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Störbrücke leidet unter der Last der immer schwerer werdenden Fahrzeuge. Und: Das Arpsdorfer Sportlerheim soll zum Gemeinschaftshaus werden.

shz.de von
erstellt am 26.Sep.2013 | 12:00 Uhr

Die kleine Störbrücke am Arpsdorfer Ortsausgang in Richtung Ehndorf ist sanierungsbedürftig. Zugelassen ist sie für Fahrzeuge mit einem Höchstgewicht von zwölf Tonnen. Doch es rollen immer mehr 40-Tonner über die Konstruktion. Die Arpsdorfer Gemeindevertreter wollen das Bauwerk sanieren, doch es fehlt an Geld

Einerseits umfahren die Lkw-Fahrer Mautstrecken per Navigationsgerät, andererseits werden die modernen landwirtschaftlichen Zugmaschinen mit Anhängern immer schwerer und breiter. Dadurch werden nicht nur der Straßenunterbau, sondern auch die Banketten beschädigt. Auf der Sitzung der Gemeindevertretung am Dienstag betonte Bürgermeister Peter Thomsen, dass der Brückendamm diesen Belastungen wohl nicht mehr lange standhalten wird, wenn es so weitergeht.

Gebaut wurde die Brücke mit Landesmitteln in den 50er-Jahren für den landwirtschaftlichen Verkehr. Das Bauwerk gehört der Kommune. Bei einem derzeitigen Rücklagenbestand von rund 100 000 Euro ist eine Sanierung im Alleingang für die Arpsdorfer nicht tragbar. Deswegen wird jetzt nach Fördermitteln gesucht.

Vom Wandel der Zeit ist auch das Arpsdorfer Sportlerheim betroffen. In Eigenleistung ist es von den Sportlern vor rund 40 Jahren erbaut worden. Die Gemeinde musste damals lediglich den Baugrund zur Verfügung stellen. Darauf sind die Arpsdorfer heute noch stolz. Allerdings wird das Gebäude zurzeit nur an den Mittwochabenden von den Gymnastikfrauen genutzt.

Im Hinblick auf die Unterhaltungskosten von etwa 3500 Euro pro Monat kamen die Ortspolitiker einvernehmlich überein, das Sportlerheim für private Angelegenheiten, wie zum Beispiel Geburtstagsfeiern, Hochzeiten oder Jubiläumsveranstaltungen zur Verfügung zu stellen. Dazu werden die Mitglieder des Finanzausschusses eine Nutzungsordnung und eine Gebührensatzung
für das Sportlerheim erarbeiten, die dann zum 1. Januar 2014 in Kraft treten soll.















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