Babyboom bei Elch und Co. : Stinktiere Chloe und Chanel begeistern Tierpark-Besucher in Neumünster

Die neuen Stinktiere Chanel (rechts) und Chloe sind noch hinter den Kulissen. Sie sollen sich erst noch mit ihrer Artgenossin „Stinki“ anfreunden, ehe sie gemeinsam ins umgebaute ehemalige Waschbären-Gehege einziehen.
Die neuen Stinktiere Chanel (rechts) und Chloe sind noch hinter den Kulissen. Sie sollen sich erst noch mit ihrer Artgenossin „Stinki“ anfreunden, ehe sie gemeinsam ins umgebaute ehemalige Waschbären-Gehege einziehen.

Außerdem gibt es fünf Mufflon-Babys, sechs kleine Sikas und zwei neue Kaiserschnurrbarttamarine.

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11. Juli 2019, 16:37 Uhr

Die Jugend hat derzeit das Kommando im Tierpark übernommen. „Es hat in den vergangenen Wochen einen regelrechten Baby-Boom gegeben“, sagt Chefin Verena Kaspari. Nach und nach zeigen sich die Kleinen auch den Besuchern und bekommen selbstverständlich viele „Oh, sind die süüüß!“ zu hören.

Wisent-Mama ist schon 19 Jahre alt

Ungewöhnlich: Bei den Murmeltieren entdeckten die Pfleger nach der Winterpause gleich fünf Jungtiere im unterirdischen Bau. „Damit haben wir nicht gerechnet“, sagt Verena Kaspari.

Ähnlich kurios ist die Situation bei der hochschwangeren Wisent-Kuh Hone“. Sie ist bereits 19 Jahre alt. „Sowohl dieses hohe Alter als auch die Tatsache, dass es eine Geburt im Hochsommer wird, sind ungewöhnlich. Der Nachwuchs wird mit Hope aber gleich jemanden zum Spielen haben. Das am 7. Juli geborene Wisent-Kalb von Papa Lurano und Mama Kronika freut sich schon auf die Ausflüge über die Anlage. „Der Wisent-Nachwuchs muss bei uns immer mit den Buchstaben H und O anfangen, da es Tiere der Holsteiner Zuchtlinie sind“, erklärt Verena Kaspari. Nachdem Bulle Hokan 2016 in den Karpaten in Rumänien ausgewildert wurde, folgte im Juni nun Bulle Hogir.

Eigentlich war das schon für Mai geplant, aber dann gab es aus politischen Gründen Verzögerungen. Verena Kaspari
 

Drei Jungstörche, fünf Mufflon-Babys, sechs kleine Sikas, zwei neue Kaiserschnurrbarttamarine, das Rentier-Junge, der kleine Luchs – und dann auch noch die neue Berberaffen-Gruppe aus der Slowakei und den Niederlanden: Für Besucher gibt es in den kommenden Wochen noch einiges im Tierpark zu entdecken.

 
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