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Neue Ausstellungsreihe : Stiftung schreibt Künstlerpreis aus

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Dr. Hans-Hoch-Stiftung finanziert Werkschau eines Künstlers / Bewerbungen werden bis zum 15. April angenommen

Neumünster | In Neumünster gibt es eine Reihe von Menschen, die sich künstlerisch betätigen. Einige von ihnen präsentieren ihre Werke regelmäßig der Öffentlichkeit, andere bleiben eher im Hintergrund. Um die Kunstaktiven in der Stadt zu fördern und ihr Werk nicht zuletzt jungen Menschen bekannt zu machen, wird die Dr. Hans-Hoch-Stiftung von diesem Jahr an jeweils eine Künstlerin oder einen Künstler aus Neumünster durch eine Jahresausstellung in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Der Titel der neuen Ausstellungsreihe lautet „Kunst schaffen in Neumünster“.

Für diese Ausstellungsreihe können sich ab sofort Künstler bewerben, die einen Wohnsitz in Neumünster haben. Eine Fachjury wählt unter den Bewerbern einen Künstler aus, dessen Werke vom 1. bis zum 22. Juli in der Bürgergalerie an der Esplanade ausgestellt werden. Damit verbunden ist eine Ausstellungsförderung für den Künstler in Höhe von 900 Euro. Die Dr. Hans-Hoch-Stiftung übernimmt während der Ausstellungszeit auch die Mietkosten für die Bürgergalerie. Um sein Werk auch jungen Menschen zu vermitteln, soll der Künstler eine Führung durch die Ausstellung speziell für Schulklassen anbieten.

Die Stiftung hat die neue Ausstellungsreihe zunächst für zwei Jahre bewilligt und wird anschließend darüber abstimmen, ob das Projekt fortgesetzt wird. Der 1. Vorsitzende der Stiftung, Günter Humpe-Waßmuth, sagte zur Entstehung der Initiative: „Die Anregung für diese Ausstellungsreihe kam vom Kulturbüro, das eine neue Präsentationsmöglichkeit für Künstler aus der Stadt befördern möchte. Mit der Wahl des Ortes möchten wir auch die Bedeutung der Bürgergalerie hervorheben, die sich in 15 Jahren ehrenamtlichen Engagements über die Grenzen Neumünsters hinaus einen hervorragenden Ruf als Ausstellungsort erworben hat.“

Der Vorsitzende des Kulturbeirates der Stiftung, Bernd Delfs, ergänzt: „Wir erhoffen uns von dem neuen Ausstellungsformat einen direkten Austausch zwischen interessierten Bürgern und Menschen, die hier vor Ort Kunst schaffen. Nicht zuletzt für Jugendliche ist dieser niederschwellige Zugang zu Kultur besonders wichtig.“

Egon Blitza vom Verein Bürgergalerie freut sich auf die neue Herausforderung: „Die Ausstellungsreihe passt genau in das Konzept der Bürgergalerie, denn wir verstehen uns als ein Ort der Kunst und der Begegnung.“

Die Bewerbungsunterlagen sind unter www.neumuenster.de/kultur abzurufen oder im Kulturbüro erhältlich. Die Bewerbungsfrist endet am Freitag, 15. April.


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erstellt am 17.Feb.2016 | 15:00 Uhr

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