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Holsteinischer Courier

24. Oktober 2017 | 13:37 Uhr

Sternstunden-Wünsche

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

von
erstellt am 15.Dez.2015 | 00:32 Uhr

Den Kopf in den Nacken und den nächtlichen Himmel abgesucht: Hein Tüts Kumpel und seine neue Freundin hatten sich extra gegenseitig dran erinnert, dass sie in der Nacht zu Montag unbedingt nach draußen sollten – er in seinem und sie in ihrem Dorf. Da sie etwas kränklich auf dem Lager lag, übernahm er den Beobachtungspart. Und es lohnte sich: Sowohl bei ihm als auch bei ihr sahen sie den sternenbedeckten Himmel (und checkten erstmal, dass sie beide einigermaßen über die Sternbilder Bescheid wussten – zumindest erkannten sie den großen Wagen!). Dann das Aha-Erlebnis: In einer halben Stunde Beobachtungszeitraum erlebte er dreimal, wie die Geminiden-Sternschnuppen ein Leuchten an den Himmel zauberten. Sie sah das in ihrem Dorf zumindest einmal, aber sie war ja auch nur kurz vor die Tür getreten und ging dann wieder hinein zu ihrem Pfefferminztee. Sie redeten von alten Bräuchen: Wer eine Sternschnuppe leuchten sieht, darf sich etwas wünschen, aber den Wunsch nicht verraten, sonst geht er nicht in Erfüllung. Das war schwierig für beide. Dann kam die glückliche Überleitung: „Was wünscht Du Dir eigentlich zu Weihnachten?“, lautete dann ihre Frage. Das brachte beide wieder zum Lachen. Aber im Ernst: Insgeheim wissen beide: Nichts ist so wertvoll – gerade, wenn man nicht mehr ganz so jung ist – wie die Gesundheit und die Lust am Leben. Das wünschten sie sich gegenseitig auch ohne Sternschnuppen: Kometenhaft gute Gesundheit!

Guten Tag, bis morgen!˚

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