Segensspender : Sternsinger besuchten 180 Haushalte

Auf geht’s: Rund 60 kleine Sternsinger der katholischen St. Maria-St.Vicelin-Gemeinde besuchten gestern 180 Haushalte in der Stadt, um die Segensbitte über die Türen zu schreiben und Geld für notleidende Kinder zu sammeln.
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Auf geht’s: Rund 60 kleine Sternsinger der katholischen St. Maria-St.Vicelin-Gemeinde besuchten gestern 180 Haushalte in der Stadt, um die Segensbitte über die Türen zu schreiben und Geld für notleidende Kinder zu sammeln.

Über 100 kleine Könige und Sternträger schwärmten am Wochenende zu ihrer Mission aus und sammelten Spenden für das Kindermissionswerk

shz.de von
05. Januar 2015, 05:00 Uhr

Neumünster | Mit großem Aufgebot waren gestern wieder die Sternsinger in der Stadt unterwegs, um ihren traditionellen Segen zu spenden und Geld für das Kindermissionswerk Aachen zu sammeln.

Allein rund 60 kleine Könige und Sternträger machten sich dazu von der katholischen St. Maria-St.Vicelin-Gemeinde aus auf den Weg in 180 Haushalte. Die besuchten Familien hatten sich zuvor im Gemeindebüro für einen Besuch von Melchior, Caspar und Balthasar angemeldet. „Aber mit den anderen Gemeinden zusammen sind heute bestimmt mehr als 100 Kinder unterwegs“, berichtete Gemeindereferentin Julia Weldemann.

Nach dem feierlichen Gottesdienst, der von Kaplan Alexander Görke gehalten wurde, dem Segen und einem stärkenden Mittagessen ging es schließlich auch für Michel (11) und seine Zwillingsgeschwister Mieke und Jeppe (8) gemeinsam mit Vater Thomas Hübner (51) auf Tour. „Wir machen das jetzt zum zweiten Mal. Den Kindern hat es im vergangenen Jahr so gut gefallen, dass sie unbedingt wieder dabei sein wollten“, erzählte der Padenstedter Familienvater.

Für die jungen Darsteller war es ein aufregender Tag. Denn an 14 Stationen sollte ja nicht nur der Segenstext aufgesagt und die Segensbitte 20*C+M+B+15 über die Haustür geschrieben werden. Auch die einstudierten Lieder sollten den besuchten Menschen in ihren Häusern Freude bringen.

„Beim ersten Besuch ist es noch ein bisschen schwierig, aber das gibt sich dann mit der Zeit“, beschrieb Michel seine ersten Erfahrungen als kleiner König. „Ich finde es toll, Geld für die Kinder zu sammeln, und außerdem gibt es ja auch jede Menge Naschis“, sagte der Elfjährige.

Freude brachten die kleine Gruppe unter anderem in das Haus von Juliane (34) und Jan (38) Krause in der Innenstadt. „Für mich ist das eine Familientradition. Wir hatten hier nach unserem Einzug schon die Haussegnungsfeier und werden uns nun jeden Tag über den Segen an unserer Tür freuen“, sagte Krause, der selbst als Kind als Sternsinger im Einsatz war.

Ebenso erfreut über den Besuch der Geschwister waren Hermann (71) und Elfriede (65) Göpner in Wittorf. Hier waren die Kinder bereits im vergangenen Jahr und deshalb gab es schon ein erfreutes Wiedersehen, das mit einer Spende und natürlich auch mit Süßigkeiten belohnt wurde.

Am Dienstag, 6. Januar, werden die Sternsinger um 11 Uhr das Rathaus besuchen. „Und dabei dürfen sich die Anwesenden und Gäste dann noch auf eine besondere Überraschung freuen“, kündigte Julia Weldemann an. Mehr wollte sie dazu allerdings noch nicht verraten.







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