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„Dance Masters Show“ : Stepptanz in Perfektion: irisch frisch, schnell und lebensfroh

vom
Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Rund 350 Zuschauer waren im Theater der Stadthalle fasziniert von der hohen Tanzkunst.

Neumünster | Was für ein irres Tempo! Wenn Kevin Goble und Asher Lanarch, Solisten der irischen „Dance Masters Show“, zum Duell der Stepptänzer antreten, kommt so mancher Besucher im Saal mit dem Klatschen und Füßewippen nicht mehr hinterher. So rasant wird der Stepptanz auf die Bühnenbretter gehämmert.

Rund 350 Zuschauer waren jetzt im Theater der Stadthalle fasziniert von der hohen Tanzkunst und der musikalischen Schule der irischen Tanzgruppe. Die zwölf Stepptänzer und -tänzerinnen (alle mit zahlreichen Preisen in ihrem Fach geehrt) sowie die drei Musiker Barry Tierney (Gitarre, Gesang), Laura Callaghan (Banjo, Gesang) und Stephen 0’Conner (Dudelsack, Flöten) boten musikalisch und tänzerisch eine überzeugende Zeitreise durch das Irland der vergangenen 200 Jahre. Natürlich stand dramaturgisch eine Liebesgeschichte, die von Kate (Rachel McGinley) und Patrick (Kevin Goble) im Mittelpunkt.

Produzenten und Akteuren gelang eine Aufführung, in der authentische Musik und traditioneller Tanz in ausgefeilten Facetten, gekonnte Choreografien sowie farbenfrohe Kostüme diese Geschichte lebendig erzählten. Dabei setzten sie nicht nur auf die harten Sohlen, mit denen die schnellen „Klacks“ produziert werden. Besonders die Tänzerinnen zeigten auch zarte und anmutige, mehr ballettartige Szenen, wie etwa beim dörflichen Tanz ohne Schuhe.

Überzeugend auch der Rhythmuswechsel zwischen Live-Musik und Tanz oder auch zwischen Stepptanz, Ballett und Disco-Dance. Im Gesamtkonzept überwog aber der schnelle und zugleich ungemein leicht anmutende irische stakkatoartige Stepptanz – genau das, was die Gäste ja auch sehen und hören wollten. Die ständig mitlaufende Video-Show mit stimmungsvollen Bildern der grünen Insel und dem Geschehen auf der Bühne sorgten für einen zusätzlichen Effekt, der die irische Lebensfreude aber auch Melancholie auf das Publikum übertrug. Die Show erfüllte die hohen Erwartungen der Gäste nahezu perfekt, was diese mit anhaltendem Beifall belohnten.

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