Stein-Schule: Wiedersehen nach 50 Jahren

Die 18 Männer des Schulabgangsjahres 1966 der Freiherr-vom-Stein-Schule amüsierten sich köstlich beim virtuellen Blick in die Schulchronik und zeigten sich interessiert, mit welchen modernen Methoden die Gemeinschaftsschule heute arbeitet.
Die 18 Männer des Schulabgangsjahres 1966 der Freiherr-vom-Stein-Schule amüsierten sich köstlich beim virtuellen Blick in die Schulchronik und zeigten sich interessiert, mit welchen modernen Methoden die Gemeinschaftsschule heute arbeitet.

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21. März 2016, 11:36 Uhr

Viel Neues und Schönes über ihre Schule gab es für die 18 Ehemaligen der Freiherr-vom-Stein-Schule zu erfahren, die sich jetzt, 50 Jahre nach ihrem Abschluss in der Schule, an ihrer alten Wirkungsstätte an der Schillerstraße wiedertrafen. Gemeinsam mit dem stellvertretenden Schulleiter Olaf Hubert sahen sich die ehemaligen Realschüler in der virtuellen Schulchronik um und freuten sich über den Schülerfilm „Schule im Wandel“ , der – im vergangen Jahr produziert – die wechselvolle Geschichte der einstigen Real- und heutigen Gemeinschaftsschule lebendig widerspiegelt.

Doch schon beim Eintreffen vor dem Verwaltungstrakt fiel allen auf: Die Turnhalle sieht noch genau so aus wie vor 50 Jahren! 28 Schüler erhielten damals das Zeugnis der Mittleren Reife. „Einige gingen weiter aufs Gymnasium, aber die meisten lernten einen bodenständigen Beruf“, sagte Hans-Jürgen Holland, der die inzwischen zahlreichen Klassentreffen organisiert. Fast alle einstigen Mitschüler wohnen auch noch im norddeutschen Raum, nur Manfred Buks hat seine Frau in Schweden kennengelernt und lebt dort.

Es gibt kein Treffen von ehemaligen Stein-Schülern, bei dem nicht über die legendäre Trennungswand zwischen Jungen- und Mädchenschule gelästert wird. So meinte Günter Danker lächelnd: „Über diese Grenze trauen wir uns heute nicht.“

Ihre Klasse sei an sich eine „ganz brave gewesen“, meinten andere. Nur auf der Klassenfahrt nach Apenrade 1965 mit Erdkunde- und Biologielehrer Heinrich Bodensiek hätten sie viel Unsinn angestellt und die Betten der Herberge auseinandergebaut. Als Konsequenz wurde die geplante Abschlussfahrt von der Schule gestrichen.

Nach der Besichtigung trafen sich die Ehemaligen zum geselligen Teil in der Klostermühle.



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